Gott - Welt - Mensch: Raimon Panikkars Gottesdenken - Paradigma für eine Theologie in interreligiöser Perspektive?

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Theologischer Verlag Zürich, 2008 - 716 Seiten
Im 20. Jahrhundert wurde die katholische Theologie vor allem durch die christliche Okumene herausgefordert. Im 21. Jahrhundert hat sie die Aufgabe, den interreligiosen Dialog zu fuhren. Die Studie beschreibt, untersucht und pruft Raimon Panikkars interreligiose Hermeneutik. Angesichts der Differenzen der Religionssysteme von katholischem Christentum, Hinduismus und Buddhismus werden mogliche funktionale Aquivalente innerhalb dieser drei Religionen gepruft. Abschliessend wird der Nutzen von Raimon Panikkars Dialoghermeneutik fur die aktuelle interreligiose Diskussion erortert. Raimon Panikkar gehort zu den herausragenden Protagonisten des interkulturellen Dialogs zwischen Europa und Asien sowie des interreligiosen Dialogs zwischen katholischem Christentum, Hinduismus und Buddhismus. Bernhard Nitsche, Dr. theol. , Dr. phil. , Jahrgang 1963, ist Privatdozent fur Dogmatische und Okumenische Theologie. Von 1993 bis 2008 war er wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl fur Dogmatische Theologie und Dogmengeschichte sowie von 1997 bis 2008 assoziierter Mitarbeiter des Instituts fur Okumenische Forschung der Eberhard-Karls-Universitat Tubingen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Anthropologie, Religionsphilosophie, trinitarische Gotteslehre, Christologie, Ekklesiologie, innerchristliche Okumene und interreligioser Dialog.
 

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Inhalt

Einführung
21
In die Wahrheit gerufen zum Dialog herausgefordert
27
Religion als Faktor der Kulturwelten und der Weltkultur
37
Religion zwischen totalitären Machtansprüchen und globaler
50
Lehramtliche Prämissen und theologische Herausforderungen 59 1 Die Religionstheologien des Zweiten Vatikanums
59
Panikkars Dialoghermeneutik
95
Ganzheitserfahrung und Kosmotheandrik
141
Die kosmotheandrische Intuition
198
Christologische Reflexionen
442
Indische Entsprechungen
489
Gott als höchste Personalität
504
Gott als radikale Immanenz
523
Panikkars Hinführung
534
c Die trinitarische Kenose als Grund aller Kreuzestheologie 556 4 Der Sohn durch den alle sind
563
Der Geist in allem
570
Fortschreibungen in systematischer
589

Intuition
213
Schöpfung als Oikonomia
301
Christliche Grenzbestimmungen
328
Erlösungsvorstellungen im Gespräch
339
Christologie als Christophanie
379
Christus in interreligiöser Perspektive
415
Geistliche Christusnachfolge
425
Panikkars Katholizität im Zusammenhang
615
Spielregeln für den interreligiösen Dialog
627
Hermeneutik der Interkulturalität
634
Rückblick
658
Summary
665
Bibliographie
673
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2008)

Bernhard Nitsche, Dr. theol., Dr. phil., Jahrgang 1963, ist Privatdozent fur Dogmatische und Okumenische Theologie. Von 1993 bis 2008 war er wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl fur Dogmatische Theologie und Dogmengeschichte sowie von 1997 bis 2008 assoziierter Mitarbeiter des Instituts fur Okumenische Forschung der Eberhard-Karls-Universitat Tubingen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Anthropologie, Religionsphilosophie, trinitarische Gotteslehre, Christologie, Ekklesiologie, innerchristliche Okumene und interreligioser Dialog.

Bibliografische Informationen