Tote Mammuts jagen?: Eine Schatzkiste voll Chancen für Menschen mit und ohne AD(H)S

Cover
BoD – Books on Demand, 21.05.2025 - 564 Seiten
”Diese Ausgabe ist eine Werksausgabe. Eine überarbeitete Fassung erscheint voraussichtlich im Frühsommer [2026].“ Wieso tote Mammuts jagen? Das ergibt doch gar keinen Sinn! So weit richtig, aber genau das wird von Menschen mit AD(H)S ständig verlangt: Obwohl ihr Interesse weg ist, sollen sie ein Projekt zu Ende führen. Sie sollen sich konzentrieren, wenn sie sich furchtbar langweilen. Sie sollen aktiv sein, wenn sie sich eigentlich ausruhen müssen. Sie sollen Schluss mit einer Tätigkeit machen, wenn sie gerade voll konzentriert sind. Sie sollen still sitzen, wenn der Bewegungsdrang übermächtig ist. So wird ununterbrochen von ihnen etwas anderes verlangt als das, was zu ihrem gegenwärtigen Zustand passt. Das verursacht Leid auf allen Seiten, dem man seit vielen Jahren mit Trainings, Tabletten und Tugendpredigten beikommen will. Aber nichts klappt wirklich. Kein Wunder, dass diese Menschen sich ständig falsch und überfordert fühlen. Und nicht überraschend, dass Eltern, Lehrpersonal und Vorgesetzte irgendwann die Nerven verlieren. Dies Buch will das ändern. Es will, dass auch AD(H)Sler*innen genau da abgeholt werden, wo sie gerade sind. Nämlich am richtigen Ort des Kreislaufs von Spähen, Hyperfokus und Ausruhen. Darum findet man in diesem Buch sehr lebensnahe Impulse, woran man erkennt, in welchem Zustand man gerade ist und wie man Einfluss auf diesen nehmen kann. Wer Kindern dies beibringt, wird sie nicht mehr als "krank" bezeichnen wollen. Wenn Erwachsene dies anwenden, können sie sich hoffentlich endlich als die unentbehrlichen und wertvollen Menschen sehen, die sie sind. AD(H)S ist ebenso wenig eine Superkraft, wie es die besonderen Fähigkeiten der anderen 95% aller Menschen sind. Es ist einfach eine kostbare Variante des Menschenmöglichen. Ihr Potenzial kann sich aber nur entfalten, wenn nicht ständig dagegen angegangen wird. Ursprünglich war dies Buch eine Sammlung von Merkblättern, Zeichnungen und Sitzungsmitschriften aus 30 Jahren psychotherapeutischer Arbeit der Autorin. Klient*innen und deren Angehörige wussten die mitgegebenen Zettel sehr zu schätzen und fragten nach immer mehr. So kam schließlich dieses Buch zustande. Und da Lachen immer noch die beste Medizin ist, ist das Ganze trotz der nicht immer lustigen Thematik sehr vergnüglich zu lesen. Dass man beim Herumstöbern ebenso viel entdecken kann, wie beim Lesen von vorne nach hinten, kommt vielen sehr entgegen. Auch die vielen Zwischenüberschriften und kleinen Abschnitte sowie viele handgefertigte Zeichnungen machen das Ganze zu einer unterhaltsamen Entdeckungsreise.
 

Inhalt

Abschnitt 1
17
Abschnitt 2
24
Abschnitt 3
27
Abschnitt 4
32
Abschnitt 5
63
Abschnitt 6
71
Abschnitt 7
73
Abschnitt 8
79
Abschnitt 22
218
Abschnitt 23
227
Abschnitt 24
229
Abschnitt 25
277
Abschnitt 26
278
Abschnitt 27
293
Abschnitt 28
295
Abschnitt 29
325

Abschnitt 9
81
Abschnitt 10
95
Abschnitt 11
97
Abschnitt 12
101
Abschnitt 13
103
Abschnitt 14
121
Abschnitt 15
126
Abschnitt 16
140
Abschnitt 17
156
Abschnitt 18
161
Abschnitt 19
179
Abschnitt 20
184
Abschnitt 21
202
Abschnitt 30
355
Abschnitt 31
371
Abschnitt 32
397
Abschnitt 33
399
Abschnitt 34
407
Abschnitt 35
439
Abschnitt 36
459
Abschnitt 37
477
Abschnitt 38
499
Abschnitt 39
501
Abschnitt 40
525
Abschnitt 41
527
Urheberrecht

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