Der BuschBüchergilde Gutenberg, 1930 - 220 Seiten |
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Häufige Begriffe und Wortgruppen
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Beliebte Passagen
Seite 88 - Das habe ich doch gewußt, daß Sie eine Köchin brauchen, Senor«, sagte nun Ascension mit großer und überlegener Sicherheit. »Denken Sie denn nicht, daß es nun anständig wäre, mir wenigstens einen Peso zu geben als Vorausbezahlung für den Lohn?« Ascension hatte im Grunde recht, dachte ich. Es ist nur billig, daß man bei Anstellung einer Arbeitskraft ein Handgeld gibt. Man tut es ja sogar, wenn man einen Esel kauft oder eine Ziege, warum soll man es denn nicht mit gleicher Berechtigung...
Seite 84 - ... sie mir einen, welchen Sie wollen, Senor.« Ich nahm so einen kleinen Wicht beim Wickel und reichte ihn Ascension. Er hätschelte ihn gleich und freundete sich mit ihm an. Ich hatte ja nicht die Absicht, viel für den Hund zu verlangen. Aber mit dem Wegschenken muß man sehr vorsichtig sein. Das wird falsch verstanden. Hätte ich ihm den Hund geschenkt, dann wären eine halbe Stunde darauf alle Männer und Jungen des Dorfes gekommen, um einen Hund von mir geschenkt zu erhalten. Diejenigen nun,...
Seite 88 - Oiga, Ascension», sagte ich nun, «gut, ich will Ihnen einen Peso vorausgeben auf den Lohn der Felicia. Aber Sie müssen die Felicia nun auch gleich sofort heraufschicken, damit sie schon das Mittagessen für heute kochen kann.» «Auf der Stelle schicke ich sie rauf, die Felicia», sagte Ascension mit einer Gebärde, als ob ich etwa an seiner Ehrlichkeit gezweifelt hätte; «aber gleich sofort sage ich ihr, daß sie zu Ihnen hinaufgehen soll. Ich werde ihr helfen, ihre Kleider und Schuhe in den...
Seite 89 - Und fort ging er, mit dem Hund im Arm Ich wartete auf Felicia. Aber sie kam nicht. Es waren nur etwa zwanzig Minuten bis zu ihrem Hause, und Jetzt wartete Ich bereits drei Stunden. Ich mochte nun auch nicht aufs Feld hinaustrotten, weil sie ja inzwischen vielleicht kommen konnte und mich dann nicht im Hause antreffen würde. Endlich ging ich hinunter ins Dorf, Als ich zu der Hütte des Ascension kam, spielte er mit dem Hunde. „Pase, Sefior!
Seite 86 - Krank? Ich? Warum?« Er wartete und schien zu überlegen, was oder wie er das Was sagen sollte. Endlich war er mit der Form, in der er seine Gedanken ausdrücken wollte, einig: »Ja, krank, das meine ich. Man kann sehr leicht krank werden, wenn man ganz allein wohnt wie Sie. Das geht nicht. Ich will Ihnen auch sagen, was Ihnen fehlt. Es fehlt Ihnen jemand, der Ihnen die Frijoles kocht und die Tortillas klatscht. Das fehlt Ihnen, Amigo.
Seite 87 - Sechs Pesos den Monat. Und sie kocht gut, und sie tut alle Arbeit. Sie läuft auch nicht fort. Freilich, drei Pesos Lohn muß ich voraushaben, sonst kommt sie nicht. Ich habe eine Menge Ausgaben für sie. Wenn Sie mir jetzt diese drei Pesos hier bezahlen, dann schicke ich sie rauf. Sie kann tüchtig arbeiten.
Seite 84 - Welchen möchten Sie denn?« Die kleinen Hunde spielten mit ihrer Mutter gerade vor uns im Sande. »No le hace, das ist mir ganz gleich«, sagte Ascension. »Geben sie mir einen, welchen Sie wollen, Senor.« Ich nahm so einen kleinen Wicht beim Wickel und reichte ihn Ascension. Er hätschelte ihn gleich und freundete sich mit ihm an. Ich hatte ja nicht die Absicht, viel für den Hund zu verlangen. Aber mit dem Wegschenken muß man sehr vorsichtig sein. Das wird falsch verstanden. Hätte ich ihm den...
Seite 151 - ... Der Indianer hockte sich nieder und fügte hinzu: „Ich muß jetzt aber doch wieder an meine Arbeit gehen, entschuldigen Sie mich, Senor." Der Amerikaner reiste in Wut zurück nach New York, und alles, was er zu dem Schokoladenhändler sagen konnte, um seinen Vertrag lösen zu können, war: „Mit Mexikanern kann man kein Geschäft machen, für diese Leute ist keine Hoffnung.
Seite 89 - Ich habe sie sofort hinaufgeschickt." „Also dann scheint es mi& daß Ihre Feliciana nicht als Köchin zu mir kommen will", sagte ich. „Ich habe sie sofort hinaufgeschickt, wie ich versprochen habe, ich bin ein grundehrlicher Mensch.
Seite 149 - Sie mir die Körbchen das Stück für vierzig Centavos verkaufen können, wenn ich hundert Stück bestelle», sagte er nun. «Ja, das habe ich gesagt», bestätigte der Indianer. «Was ich gesagt habe, dabei bleibt es.» «Gut dann», redete der Amerikaner weiter, «aber Sie haben mir nicht gesagt, wieviel ein Körbchen kostet, wenn ich tausend Stück bestelle.
