Hast du dich verlaufen?: RomanBruno Cassirer, 1930 - 358 Seiten |
Häufige Begriffe und Wortgruppen
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Beliebte Passagen
Seite 164 - Das Arme, Endliche in mir! Ist es nicht gut, Daß immer Himmel ist, daß Wer niedrig Und tief im tiefsten Brunnen steht, Die Sterne sieht, Die edlen Stern sieht über sich bei Tag. Und daß ich weinen kann, Und bin zerrissen ganz Unter den süßen Bäumen hier!
Seite 314 - Donna Clara, ich hab dich tanzen gesehn, und deine Schönheit hat mich toll gemacht. Ich hab im Traum dich dann im Ganzen gesehn, das hat das Maß der Liebe vollgemacht.
Seite 317 - Gedreht mit ändern fahr ich hin, Und weiß nur eins: Es ist kein Sinn In dem Ichbin ! Ichbin ist um mich. Ich bin eingeschlossen, Und Unentrinnbar ist der zweite Name der Welt! Zerbrach...
Seite 259 - Sich ohne Ende über meins erheben, Das voll von Hoffart Worte machen mag. Nur uns zu prüfen gab uns Gott den Tag, Allein des Tages Sinn heißt Heiligkeit.
Seite 325 - ... mehr in meinen flicht. Antwort Es gibt nicht eine Stelle, Die du durch dich nicht abgestellt. Es gibt nicht eine Helle, Die von dir nicht ins Finster fällt. Alle Welt ist Letztesmal Abschied heißt jedes Tal. Mit müden Straßenbäumen bin ich weggeglitten, Aus vielen Träumen bin ich abgeschritten. Und doch, es eint, Daß wir uns vorbeigeweint, Und daß wir arm sind, ohne Gleichen, Niemals zu uns hinüberreichen ! O Abschied, Brunnen aller Worte!
Seite 144 - Aber ein Engel nimmt mich unter seine Flügel, Und er führt mich auf einen Hügel Und winkt dem Mond. Der ist auf einmal ein Kahn, Sachte schwimmt er heran wie ein silberner Schwan, Und ich steige ein, und ich lege mich hin Und wache erst auf, wie ich im Himmel angekommen bin
Seite 143 - Lise schreibt an die Mauer: Fritze is dof. Wir spielen hinter Karren und Müllkästen Versteck Oder Räuber, Triesel, Völkerball, Zeck. Aber alles kann ich nicht mitspielen, ich kann schlecht laufen, Ich muß zusehn, wenn die andern raufen, Weil mein Kopf so tief in den Schultern steckt.
Seite 351 - Alles und alle hatten ihn von sich gestoßen, ja, er war ganz allein. Aber nun gehörte ihm das ganze Leben, nicht mehr nur ein Teilchen, nur ein einzelner Mensch, die Welt gab sich ihm anheim...
Seite 143 - Dann j«{ ich auf der Kellertreppe, Unten wohnt Emmi, die Bahnhofschneppe, Sie steckt mir einen Apfel zu Und sagt: Arme kleine Jöhre du . . . Aber einmal in der Nacht...
Seite 29 - Dieser Nacken. Elfenbein. Dieses weiche Dreieck hinter dem Ohr - mir ist schwindlig, als wenn ich auf dem Balkon stände. Und ich liege sicher auf der Kautsch.
