Jakobspilgern und Massentourismus: Künstlerisches Erlebnisbuch über 2000 km auf Jakobswegen

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epubli, 09.12.2013
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„Jakobspilgern und Massentourismus“ hebt sich als künstlerisches Erlebnisbuch von gängiger Jakobsliteratur ab. Brigitte Halewitsch berichtet über ihre 5-jährige Selbsterfahrung auf traditionellen Jakobswegen durch Frankreich und Spanien, die sie im Alter von 70 Jahren bis zum Ziel in Santiago de Compostela führte. Mit Ausnahme der ersten Etappe, die sie mit ihrer Tochter zusammen aufnimmt, wandert B. Halewitsch alleine. Die fraktionierte Form ihrer Unternehmung förderte eine Durchdringung von Pilgerweg und Alltag. Die Autorin, konfessionell und religiös ungebunden, begreift sich als Jakobspilgerin auf einer inneren Reise, die unvermeidliche Konfrontation mit schwierigen Umgebungsbedingungen, sowie sich selbst und dem eigenen Alterungsprozess einschließt. Hierzu liefern ihr grotesk-absurde Veränderungen des Jakobsweges aufgrund seiner Ausrichtung auf Pilgermassen vielfältigen Anlass, womit sie sich kritisch bis satirisch auseinandersetzt. Obwohl–vor allem in den Nächten- wiederholt leidvolle Erfahrung hieraus resultiert, überwiegen Erlebnisse heiterer, sinnlicher Lebensfreude. Letztere spiegeln sich auch in den 40 kleinformatigen Aquarellen wieder, welche überwiegend unterwegs entstanden. Am Ziel des Weges feiert die Autorin das Leben uneingeschränkt– es ist wie es ist- als Geschenk. B.Halewitsch, die ihren Beruf als ärztliche Psychotherapeutin hier nicht verleugnen will, versteht ihren Pilgerweg als Beispiel für eine herausfordernde Selbst- und Grenzerfahrung, die Menschen psychopräventiv dabei unterstützen kann, sich gelegentlich auch zu verjüngen.
 

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Inhalt

Abschnitt 1
Abschnitt 2
Abschnitt 3
Abschnitt 4
Abschnitt 5
Abschnitt 6
Abschnitt 7
Abschnitt 8
Abschnitt 13
Abschnitt 14
Abschnitt 15
Abschnitt 16
Abschnitt 17
Abschnitt 18
Abschnitt 19
Abschnitt 20

Abschnitt 9
Abschnitt 10
Abschnitt 11
Abschnitt 12
Abschnitt 21
Abschnitt 22
Urheberrecht

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Über den Autor (2013)

Brigitte Halewitsch, geb. 1940 in Mährisch-Ostrau/CR war jahrelang als ärztliche Psychotherapeutin und Musiktherapeutin in eigener Praxis tätig. Sie hat eine Tochter und einen Enkel und lebt in Köln. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit ist sie aktive bildende Künstlerin ( www.brhalewitsch.de) und veranstaltet Selbsterfahrungs-Seminare und systemische Aufstellungen (www.kreapaedie.de). Das Interesse der Autorin richtet sich speziell auf Absurdes, das ihr sowohl in alltäglichen Beziehungen, als auch in Gesellschaft, Politik und in der Kunst-sowie Literaturszene auffällt. „Der zwischenmenschliche Alltag verbirgt unerwartete Abgründe. Konzentration auf Absurdes könnte die beste Perspektive und vielleicht einzige Möglichkeit sein, auf inakzeptable Realitäten zu reagieren."

Bibliografische Informationen