LINKS – Aktualisierung eines politischen Schlüsselbegriffs: Ein sozialphilosophischer Essay

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In der politischen oder allgemeiner geistigen und emotionalen Verortung ist eine linke Haltung deutlich von einer konservativen rechten sowie einer mehrheitlichen bürgerlichen abzugrenzen, die die gesellschaftliche Mitte einnimmt. Der atomisierten, dissoziierten, Mißtrauen und Mißgunst kultivierenden Konkurrenzgesellschaft setzt die Linke die Idee einer solidarischen, die individuelle und kollektive Emanzipation ermöglichende und fördernde Konsensgesellschaft entgegen. Mit der Dynamik der bürgerlichen Lebensbedingungen modifiziert sich auch das linke Alternativmodell. Nach wie vor wird die Aufhebung der alles durchdringenden ökonomischen Grundstrukturen, die Aufhebung der kapitalistischen Produktionsweise, für unverzichtbar gehalten. Gleichwohl gibt es so viel zu verlieren, ist die komplexe und globale Entwicklung so weit fortgeschritten, daß eine zu radikale Zerschlagung vorhandener Strukturen niemandem nützt. Wenn es also zu der von der Linken propagierten tiefgreifenden Erneuerung der Gesellschaft kommt, sollte sie dennoch ein erhebliches Maß an Kontinuität aufweisen. Der widersprüchlichen Vielfalt wird mit einer großen Bereitschaft zum Pluralismus begegnet werden müssen. Der Essay liegt als book on demand bei epubli.de vor.
 

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Inhalt

Vorwort
A Solidarität
B Freiheit als Autonomie oder Freiheit als Ideologie
C1 Eigentum
Das gesellschaftliche Ganze
Nachwort
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

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Über den Autor (2013)

Studium der Philosophie und Mathematik in Marburg, München, Frankfurt. Dissertation über eine „Metatheorie des Spätkapitalismus“. Arbeitsschwerpunkt: die Verknüpfung von sozialphilosophischen und erkenntnistheoretischen Fragestellungen.

Bibliografische Informationen