Wintermorgen - Geschichten und Geschichtliches

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„Wintermorgen“ ist der Titel der ersten Geschichte dieses Buches. Ein Wintermorgen erscheint kalt und feindlich. Er ist aber auch Hoffnung auf den Frühling, der noch jedes Jahr gekommen ist. Der leibeigene Bauer Christian allerdings lebt mit geringer Hoffnung. In zwei Prologen geht es um die jüngere Geschichte Deutschlands, in der wir noch alle leben. Die meisten uns uns begleitet die Erinnerung bis zum Ende. In Kurzbiographien bzw. biographischen Essays über Vauban, Thomas Mann, Struensee, Großherzogin Sopie, Schinkel, Plievier, Paul Schneider, Nexö, Mendelssohn, Luther, Kotzebue, Wassermann, Jagemann, Fürnberg, Friedrich II., C. F. Friedrich, Böcklin, Andersen und andere blickt der Autor auf die Geschichte und die sie charakterisierenden Gestalten als Vertreter der Leser, die Neues, und sei es nur in Nuancen, erfahren wollen. Man erlebt, dass sich Fiktion und Wirklichkeit nicht voneinander trennen lassen. Sobald Geschichte aufgeschrieben wird, verändert sie sich. Und die Fiktion wird Teil der Geschichte. So durchdringen sie einander und lassen am Ende die Unterschiede unwesentlich werden.
 

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Über den Autor (2013)

Christoph Werner, geboren 1939 in Halle (Saale), studierte Anglistik und Germanistik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er arbeitete als Englischlehrer an der Erweiterten Oberschule in Pößneck in Thüringen, danach an der Abteilung Fremdsprachen der Technischen Hochschule Leuna-Merseburg. In dieser Zeit begann er, Geschichten zu schreiben, die unveröffentlicht blieben. Im Jahre 1973 promovierte er an der Philosophischen Fakultät der Martin-Luther-Universität mit einer Arbeit über den englischen Schriftsteller Howard Spring zum Dr. phil. Von 1984 bis 1989 arbeitete er als selbstständiger Übersetzer und Sprachlehrer. Im Jahre 1989 siedelte er in die Bundesrepublik Deutschland über. Von 1990 bis 2002 war er als wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Angewandte Sprachw

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