Der aus der NachbARSCHaft: Die prosaische Umsetzung eines Lärmprotokolls

Cover
Die Nacht vom 26. auf den 27. Dezember 2020 war bis zum 31.4.2021 die letzte, in der wir wirklich gut geschlafen haben. Am Sonntag nach Weihnachten, zogen unglaubliche Nachbarn über uns ein. Abends ab 19 Uhr. Ungewöhnlich? Fanden wir damals auch.... Leider setzte dieser Einstieg sich fort und die Rücksichtslosigkeit der Nachbarn steigerte sich ins Unermessliche. Das komplette Lärmprotokoll wird im Laufe des Buches quasi prosaisch abgearbeitet, aber ich spoiler mal ein wenig – wir wissen bis heute nicht, wie viele Personen tatsächlich über uns wohnen oder sich zumindest dort aufhalten. Wir wissen nur, dass der Biorhythmus der Nachbarn X nicht Mehrfamilienhauskompatibel ist.

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Über den Autor (2021)

Ohne mich zu fragen, ob ich überhaupt am Leben teilnehmen will, wurde ich im Februar 1969 im beschaulichen Mecklenburg-Vorpommern geboren. Als jüngstes von zehn Geschwistern war ich vermutlich nicht geplant. Und so richtig außergewöhnlich ist die Geburt eines Kindes ja auch nicht mehr, wenn es schon neun vorher gab. Jedenfalls fühlte ich mich früh nicht zugehörig. Um ehrlich zu sein, ich denke – und vielleicht hoffe ich es sogar ein wenig, dass ich als Baby vertauscht wurde. Ich war so komplett anders als meine Geschwister, dass entweder der Genpool neu gemischt worden war oder aber... Die Optik sagt allerdings, dass zumindest meine Mutter, meine Mutter war und die Ähnlichkeit zu meiner ältesten Schwester ist so stark, dass ich heute schon weiß, wie ich in 20 Jahren aussehen werde.

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