Im Schatten der Corona

Cover
epubli, 16.03.2021 - 310 Seiten
Jupp sagte, der manchmal wie ein Poet daherreden konnte: „Schon ewig bin ich in keinem Wald mehr gewesen. Die Luft ist zwar kühl und gut hier, aber unheimlich düster ist es auch, nicht wahr, düster und still wie in einem gotischen Dom. Dieser Vergleich hinkt nicht, denn mir wird plötzlich ganz anders zumute, so unheimlich ernst und feierlich, dass ich die Hände falten möchte und beten zu unserem Schöpfer, was ich lange nicht getan. Ich denke, die Bäume sind edler als wir Menschen und haben uns an Edelmut viel voraus, ja, sie sind über uns erhaben. Darum müssen wir auf sie aufschauen, denn sie sind größer wie wir. Sie sind Riesen gegenüber uns. Und schweigen sie nicht wie die Götter? Gehen wir ruhig noch etwas weiter, Adam, wir müssen Zeit herausschinden, bis unser Alkoholspiegel gesunken ist, dies kann lange dauern.“ Die Autorin Agnes Oischinger Schuster stammt aus dem Bayerischem Wald machte die Fachhochschulreife, brach ihr Studium für Innarchitektur ab und arbeitete als Krankenschwester in München. Sie war verheiratet und hat zwei Kinder. Sie malt und veröffentlichte einige Bücher.

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Über den Autor (2021)

Agnes Schuster wurde 1947 in Frath im Bayerischen Wald geboren, hat die Fachhochschulreife gemacht und als Krankenschwester in München gearbeitet. Sie fing 1995 an zu schreiben, veröffentlichte drei Bücher mit komischen Geschichten und außerdem ihre Kindheitsgeschichte „Trauter spitzer Glockenturm“. Alle vier Bücher erschienen unter ihrem Mädchennamen Agnes Oischinger. Ihre Hobbys sind Lesen und Malen. Sie wohnt in München.

Bibliografische Informationen