Schwarze Schwäne

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epubli, 10.11.2020 - 44 Seiten
Zwei Schwestern stehen vor der Entscheidung, ob sie ihre pflegebedürftige Mutter ins Heim bringen sollen. Während sich die ältere der beiden nicht sicher ist, möchte die jüngere die alte Frau zu sich nehmen und sich kümmern. Doch schnell zeigt sich, dass sie mit ihren beiden Kindern, dem Haushalt und der nun anfallenden Pflege überfordert ist. Zudem macht ihr die Mutter das Leben alles andere als leicht. Um ihrer Schwester zu helfen, kauft die ältere der beiden „Rosie“ – einen humanoiden Pflegeroboter, der auf die Mutter programmiert werden soll. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten scheinen die Probleme der jüngeren Schwester gelöst: Sie hat mehr Zeit, die Mutter ist zufrieden, die ständige Überforderung hat ein Ende. Doch allmählich nimmt Rosie mit ihren perfektionierten Abläufen immer mehr Raum im Familienleben ein. Es kommt zur Katastrophe. SCHWARZE SCHWÄNE wurde beim Heilbronner Dramenwettbewerb im Rahmen des SCIENCE & THEATRE Festivals mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

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Über den Autor (2020)

Christina Kettering studierte Prosa und Dramatik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Im Anschluss organisierte sie Lesungen und Veranstaltungen und war dramaturgisch in der freien Szene tätig. Sie entwickelt gemeinsam mit Berliner Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft biografische Theaterprojekte und unterrichtet an Schule und Hochschule. Für KEINE LIEDER erhielt sie den Niederländisch-deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreis KAAS & KAPPES. Die Produktion WEISS IST KEINE FARBE der Comedia Colonia gastierte beim "Festival KinderStücke 2018" der Mühlheimer Theatertage.

Bibliografische Informationen