In der Falle: oder: Warum wir Menschen unsere Zukunft verspielen

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epubli, 06.10.2020
In einem relativ kurzen Zeitraum seiner Entwicklungsgeschichte hat der moderne Mensch weltweit seine natürliche Umwelt nicht nur vorrangig nach seinen Bedürfnissen verändert, sondern die natürliche Umwelt auch in großem Umfang zerstört. Hinzu kommt, dass für den größten Teil der Weltbevölkerung das Alltagsleben in den urbanen Regionen von hochentwickelter Technik abhängig ist. An diese von ihnen selbst geschaffenen neuen globalen Lebensbedingungen können sich die modernen Menschen allerdings körperlich und seelisch kaum anpassen. Der Grund dafür ist, dass die biologische Evolution des Menschen mit der von ihm eingeleiteten kulturellen Evolution schon lange nicht mehr Schritt halten kann. In einem Gespräch mit der Journalistin Lydia Emma Geisenbaum erläutert der Verhaltensökologe Frank Wilhelm Weitblick, wohin die Entwicklung für die moderne Zivilisation, vor allem unter den Bedingungen einer wirtschaftlichen Globalisierung, führen kann. Seine Kernthese lautet: Die Menschheit sitzt in einer Falle und läuft Gefahr, ihre Zukunft zu verspielen.

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Über den Autor (2020)

Rolf W. Meyer wurde am 28. Februar 1942 in Dresden geboren. Ausbildung zum Chemotechniker. Wissenschaftliche Tätigkeit als Laborassistent im Fachbereich Geochemie an der WHOI, Mass. (USA). Teilnahme an meeresbiologischen Forschungsreisen sowie Organisation und Teilnahme an einer geologischen Forschungsreise durch USA und Kanada. Nach einer Weltreise Studium der Fächer Biologie und Chemie für das Lehramt an Gymnasien an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. In beiden Fachbereichen 30 Jahre lang Unterrichtstätigkeit als Gymnasiallehrer. Seit vielen Jahren Sachbuchautor. Seit 1996 freier Mitarbeiter der Museumspädagogik im Neanderthal Museum, Mettmann.

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