Jeder stirbt für sich allein

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epubli, 08.09.2020 - 721 Seiten
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Berlin 1940: Der einzige Sohn des Schreinermeisters Otto Quangel und seiner Frau Anna fällt an der Front. In ihrer Trauer und Wut beginnen die beiden, heimlich Postkarten mit antifaschistischen Parolen zu schreiben und in der Stadt zu verteilen. Der Gestapo-Beamte Escherich wird mit der Aufklärung der Kartenschreiberei beauftragt. Da er möglichst schnell einen Täter liefern soll, treibt er einen Unschuldigen in den Suizid. Der Roman basiert auf dem authentischen Fall des Ehepaars Otto und Elise Hampel, das 1940 bis 1942 in Berlin Postkarten-Flugblätter gegen Hitler auslegte und denunziert wurde. Der Roman gilt als das erste Buch eines deutschen nicht-emigrierten Schriftstellers über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

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Über den Autor (2020)

Hans Fallada, mit bürgerlichem Namen Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen, geboren am 21. Juli 1893 in Greifswald und gestorben am 5. Februar 1947 in Berlin, war ein deutscher Schriftsteller. In der Literatur sind seine Werke zum überwiegenden Teil der Richtung Neue Sachlichkeit zuzurechnen; zu den bekanntesten gehören zeitkritische Romane wie "Kleiner Mann – was nun" (1932) und "Jeder stirbt für sich allein" (1947). Er schrieb zudem Kinderbücher wie "Geschichten aus der Murkelei" (1938) und "Fridolin der freche Dachs" (1944).

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