Europas wilder Osten: Reisen durch Serbien, Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine

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epubli, 28.08.2020
Es gibt einen Teil Europas, der durch die Verwüstungen der Geschichte in besonderer Weise betroffen wurde, ohne dass die Fortschritte der Moderne bereits Platz gegriffen hätten. Diesen Teil Europas bezeichnet der Autor als den "wilden Osten Europas". „Wild“ ist dieser Osten nicht, weil er unkultiviert wäre, sondern weil der schmerzhafte Prozess der nachsowjetischen Transformation die Menschen dieser Region einem Stress ausgesetzt hat, wie er im Westen seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr empfunden wurde. Ludwig Witzani ist auf einer selbstorganisierten Reise mit Eisenbahnen, Bussen und eigenem Fahrzeug kreuz quer durch Serbien, Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine gereist und ist auf Spuren großer Geschichte, aber auch auf eine existentielle Dürftigkeit getroffen, wie sie in anderen Teilen Europas seit hundert Jahren überwunden ist. Der Autor war in Belgrad, Sofia, Bukarest, in Czernowitz und Lemberg, in Chişinău, auf der Krim und in Kiew und begegnete einem urwüchsigen Willen zur Neugestaltung, aber auch einer viel intensiveren Verklammerung von Alltag und Religion, von Nation und Identität, aber auch einer erschreckenden Korruption. In Gestalt sehr persönlicher, geschichtlich immer wieder vertiefter Zugänge wird ein Weltteil sichtbar, der sich darauf vorbereitet, "nach Europa zurückzukehren."

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Über den Autor (2020)

Ludwig Witzani studierte Geschichte, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Philosophie und Psychologie in Köln, arbeitete im höheren Schuldienst und lebt zur Zeit als freier Reiseschriftsteller in Bonn. Nähere Informationen zu Werdegang und Veröffentlichungen finden sich auf http://www.ludwig-witzani.de .

Bibliografische Informationen