Ohne Geld auf Hawaii: Erlebnisse aus dem Reisetagebuch

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epubli, 28.08.2020
»Was, wenn ich plötzlich kein Geld, kein Zuhause, keine Arbeit mehr hätte und ganz allein wäre? Was würde ich tun?« Diese Frage stellte ich mir im Alter von 19 Jahren, während meines dualen Wirtschaftsstudiums in Ravensburg. Dort war der gutgläubige Landjunge zum ersten Mal regelmäßig mit Obdachlosen konfrontiert. Ob beim Essen gehen in der Mittags-pause oder beim Einkaufen, in der Altstadt war häufig jemand am Boden sitzend und um Geld bettelnd zu sehen. »Was, wenn, aus welchem Grund auch immer, das alles plötzlich weg wäre?« Diese Frage prägte sich tief in mein Gedächtnis ein, doch sie rutscht für einige Zeit in den Hintergrund. Vier Jahre später liege ich im Bett des großen Zelts und lese unter einer solarbetriebenen Campinglampe. Ich bin auf Cortes Island, in British Columbia, Kanada und seit über einem Jahr weg von zuhause. Ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken den Selbstversuch zu wagen... Doch ich habe Angst, sie ergreift meinen ganzen Körper und ich suche nach beruhigenden Argumenten für dieses Vorhaben. Hawaii ist warm, also erfrieren werde ich schon mal nicht. Außerdem gibt es dort jede Menge Früchte, die ich wahrscheinlich sammeln könnte, verhungern werde ich auch nicht. Und schließlich habe ich ja noch Geld. Sollte es brenzlig werden kann ich die Bremse ziehen. Ich gebe meiner Angst den letzten Gnadenstoß, ich will es tun! Von meiner Ankunft auf Hawaii an werde ich kein Geld benutzen - Für 40 Tage!
 

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Über den Autor (2020)

Aufgewachsen im Allgäu gelernter Zimmermann 3-jährige Weltenreise angehender Erlebnispädagoge liebt das Schöne im Leben

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