Zur Existenz und Nichtexistenz des Bösen: Über die Bilder des Bösen, die Macht der Gedanken und die Relativierung eines Mythos

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epubli, 19.08.2020
Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Bildern des Bösen führt uns zur Erkenntnis, das wir das ‚vermeintlich Böse’ bspw. in uns selbst und in anderen Menschen, Lebewesen und Naturkatastrophen erkennen können. Aus den Blickwinkeln der Neurologie, Psychiatrie, Psychologie und der Erfahrungswissenschaft des Buddhismus ergeben sich eindeutige Hinweise darauf, dass Menschen vermeintlich böse Taten, Mächte und Machenschaften aufgrund erlernter Erziehungs- und Verhaltensmuster deuten, beurteilen und einordnen. Sie erschaffen für sich und andere Menschen unbewusst Konstruktionen des Bösen, aus denen wiederum Ängste, Leid und negative Gefühle hervorgehen. Kein Mensch wird als böser Mensch geboren und menschliches Leid gehört, mit oder ohne Beteiligung anderer Menschen, zu einem menschlichen Leben. Die wissenschaftliche Betrachtung der Ursachen für das Böse und insbesondere die Identifizierung problematischer Persönlichkeitseigenschaften der Menschen führen uns in diesem Kontext zu einer zweiten, wichtigeren Erkenntnis - die Bilder des Bösen in unseren Köpfen lassen sich hinterfragen, relativieren, wandeln und in letzter Konsequenz tatsächlich überwinden. Wie der Schritt von der Existenz zur Nichtexistenz des Bösen gelingen kann, lesen Sie gern in meinem Fachartikel.

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Über den Autor (2020)

1989 Meisterprüfung im Bäckerhandwerk 1991 Betriebswirt des Handwerks 2007 Dipl.-Sozialwirt (FH) 2012 Promotion Erziehungswissenschaften, Dr. phil., Dimensionen der Altersarmut in Deutschland 2015 zertifizierter Coach (Führungskräfte, Resilienz, Orientierung in beruf. und pers. Veränderungsprozessen) 2015 zertifizierter Mediator (Konflikte in Teams)

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