Dorissima!: Wie ich mit dem Tod tanzte – absolut kein Trauerspiel!

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epubli, 17.08.2020
Der Tod war immer eingebunden in mein Leben. In der Schule wartete ich auf einen Aufklärungsunterricht über den Tod, so etwa wie über Sexualkunde. Der kam aber nicht. Und Immer wenn ich dieses Thema anschnitt, wurde ich gleich unterbrochen. Ich hatte das Gefühl, man hatte Angst, darüber zu reden, und die Menschen benahmen sich so, als würden sie ewig am Leben bleiben. Dabei war ich kein Kind von Traurigkeit. Wahrscheinlich werde ich eines Tages Hand in Hand mit ihm davon spazieren und verkünden: Heute bin ich dann mal weg — so wie ich mich mit 22 Jahren hinsetzte und verkündete: Heute bekomme ich meinen Sohn ... Aber noch habe ich viele Aufgaben zu meistern und werde bestimmt noch einiges anstellen, denn wie gesagt: Ich bin kein Kind von Traurigkeit!

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Über den Autor (2020)

Nach ihrer Ausbildung in einem Internat für Ballett und Musik im Allgäu machte sie 1960 das Staatsexa-men als Klassische Balletttänzerin bei Heinz Rosen an der Bayerischen Staatsoper. Nach einem weiteren Ausbildungsjahr an der russi-schen Schule in Wien ging sie auf Theatertournee in der Schweiz und ans Stadttheater Basel. Durch ein Fernsehengagement bei der Bavaria Film GmbH lernte sie ihren Mann Dr. Dr. Gustav Brugger, Syndikus der Studios, kennen. Mit 32 wurde sie Witwe. Es folgten fünf Jahre Paris. Als Model bei Dior, St. Laurent, Hermes und das Chambre Syndical de la Haute Couture. Ab 1989 war sie Repräsentantin und PR-Managerin von Gianni Versace und für den deutschsprachigen Markt der Firma verantwortlich.

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