Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen

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epubli, 11.06.2020
›Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen‹, eine der bekanntesten Novellen Nikolai Gogols, der neben Dostojewski und Tolstoi zu den großen Schriftstellern der russischen Literatur zählt. Titularrat Poprischtschin, an Unterdrückung, beruflicher Demütigung und unglücklicher Liebe leidend, entflieht der Realität und zieht sich in eine Traumwelt zurück. Anfangs normal und gesund erscheinend, fällt er zusehends der geistigen Zersetzung anheim und verliert sich in den irrationalen Gedankenwelten eines Verrückten. Erscheinen ihm zunächst nur sprechende Hunde, so äußert sich diese im Laufe des Zerfalls in immer heftigeren Wahnvorstellungen bis hin zu dem Glauben, der nächste spanischen König zu sein. Ein Meisterwerk.

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Über den Autor (2020)

Nikolai Wassiljewitsch Gogol, geboren am 31. März 1809 in Welyki Sorotschynzi/Ukraine und gestorben am 04. März 1852 in Moskau, war ein russischer Schriftsteller. Nach dem besuch des Gymnasiums in Nischyn trat er 1818 in Petersburg eine Stellung im Staatsdienst an und wurde drei Jahre Später Lehrer an einer höheren Mädchenschule. Im selben Jahr machte er Bekanntschaft mit Puschkin, mit dem ihn eine langjährige Freundschaft verband und der ihm wiederholt Arbeitsstellen verschaffte. Im Jahr 1834 trat Gogol eine Professur für Allgemeine Geschichte an der Universität Petersburg. In den folgenden Jahren unternahm er mehrere Reisen und verstarb schließlich im Alter von 42 Jahren an den Folgen einer übermäßigen Fastenkur.

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