Mannomann: Bilder einer etwas anderen Männlichkeit

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epubli, 04.02.2020 - 196 Seiten
Dieses Konvolut vierer Abhandlungen beschreibt eine etwas andere Männlichkeit und streift etliche Tabus bezüglich der Spezies Mann. „It’s a man’s man’s world“ heißt es im unvergessenen Song des gleichfalls unvergessenen James Brown. Und so war es schon bereits seit vielen Jahrhunderten und so wird es wohl auch immer bleiben – trotz Feminismus, Genderwahn und was sich sonst noch alles so manifestiert. Das „Gebilde Mann“ hat dennoch auch so seine ganz besondere Eigenheiten zu verzeichnen und um die geht es im hier vorliegenden Konvolut der Männlichkeit: Penetration, Ejakulation, Kastration und Prostitution. Diese Vorgänge betreffen nicht den Mann in seinem üblichen „It’s a man’s man’s world“- Verständnis, sondern den Mann in einer unüblichen Position des unerwarteten „Andersseins“. Denn dieses „Anderssein“ bezieht sich schon mal darauf, dass beim Mann die „Äquatorial-Ebene“ mit Penis und Hoden „draußen“ nun mal wesentlich verletzlicher ist als die weibliche Äquivalenz „drinnen“. Seit Jahrtausenden hat die Menschheit sich weltweit Gedanken darüber gemacht, wie „das Gehänge“ irgendwie „angegangen“ werden könnte und es ist geradezu abenteuerlich, was die Männlichkeit – und nicht die Weiblichkeit – sich dazu alles hat einfallen lassen, wie z. B. Kastration, chirurgische Geschlechtsanpassung, chirurgische Penisvergrößerung, Beschneidung oder Vorhautpiercing. – Eine überaus skurrile Gemengelage allerhand „Handanlegungen“. Lassen Sie sich überraschen von den hier zusammengetragenen Daten und Fakten bezüglich eines möglichen „Andersseins“ des Mannes – daraus dürfte ersichtlich werden, wie rissig und manipulierbar das „Gebilde Mann“ letztendlich ist. Viel Spaß!

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Über den Autor (2020)

Jacob Winter wurde Ende der Dreissigerjahre im niederländischen Hafenstädtchen und Nordseebad Vlissingen geboren. Er hat viele Jahre in den Niederlanden, in der Schweiz und in Deutschland gewohnt und lebt seit 2016 am Bodensee. Als Transidentitäts-Betroffener hat Jacob Winter im Laufe der Zeit beide gesellschaftliche Lebensformen kennengelernt und hierzu etliche Transgender-Publikationen verfasst. Dieses doppelte Erlebnisspektrum bietet Gewähr für allerhand überraschende und realitätsnahe Erkenntnisse, die in der Folge zu einer erklärt agnostizistischen Lebensanschauung geführt haben. Jacob Winter hat in diesem Zusammenhang diverse genealogische Bücher über seine niederländische und deutsche Familie verfasst, die u. a zu finden sind in der „Koninklijke Bibliotheek“ in den Haag.

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