Erniedrigte und Beleidigte

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Der erfolgreiche Schriftsteller Iwan Petrowitsch erlebt einen gesundheitlichen Zusammenbruch und hält im Krankenhaus Rückblick auf sein Leben und seine unerfüllten und destruktiven Liebesbeziehungen. Eingenommen von falschen Moralvorstellungen und einer Gesellschaft, in der sich alles um Geld und Macht dreht, übt Petrowitsch Selbstzerfleischung, während er sich Selbstmitleid und Kränkungen hingibt. Brilliant und anrührend geschrieben. “Erniedrigte und Beleidigte” entstand im Anschluss an Dostojewskis achtjährige Verbannung nach Sibirien.

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Über den Autor (2019)

Fjodor Michailowitsch Dostojewski, geboren am 11. November 1821 in Moskau, gestorben am 09. Februar 1881 in Petersburg, war ein russischer Schriftsteller. Er besuchte von 1838 bis 1843 die Ingenieurschule der Petersburger Militärakademie, wo er Technik sowie französische und russische Literatur studierte. Schon sein erster Roman, „Arme Leute“ (1846), wurde ein enormer Erfolg. Wegen revolutionärer Tätigkeit verhaftete man ihn 1849 und verurteilt ihn zum Tode. Die Hinrichtung wurde jedoch als Scheinhinrichtung inszeniert und kurz vor der Erschießung eine Begnadigung des Zaren verlautbart. Stattdessen wurde er nach Sibirien zu Zwangsarbeit in Festungshaft gesandt. Zu seinen wichtigsten Werken zählen „Schuld und Sühne“ (1866), „Der Idiot“ (1869) und „Die Brüder Karamasow“ (1880).

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