Turf Wall Architecture and Turf Furniture Assembly Guide

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Bei archäologischen Ausgrabungen muss oft der fruchtbare Oberboden separat gelagert werden, um ihn nach Abschluss der Grabungsarbeiten wieder zuoberst auf die wiederverfüllten Grabungsschnitte aufzubringen, um Flurschaden und Ernteausfälle für den Grundeigentümer zu vermeiden. Wird die Grabung auf Grünbrache oder Weideland ausgeführt, bietet es sich beim händischen Bodenabtrag an, den Oberboden in Form von Rasenziegeln zu stechen, die in Form sauber aufgeschlichteter Rasenziegelmauern und Rasenziegelmobiliar gelagert und dadurch gleichzeitig in für die Feldarbeit nutzbringender Weise verwendet werden können, z.B. als Windschutz, Pausenbereiche und improvisierter Büroraum im Feld. Bei archäologischen Ausgrabungen in Meillionydd in Nordwales haben wir eine Reihe von einfachen Bautechniken und Bauanleitungen für derartige Rasenziegelmauern und Rasenziegelmöbel entwickelt, die selbstverständlich auch in anderen Kontexten als bei archäologischen Ausgrabungen - insbesondere in der Gartengestaltung - verwendet werden können, um "grüne" Gartenmöbel und Gartenarchitektur zu erzeugen, die sich für viele verschiedene Zwecke praktisch nutzen lässt. Der "Turf Wall Architecture and Turf Furniture Assembly Guide" enthält Bauanleitungen, die es auch Ihnen ermöglichen, diese praktische Landschaftsarchitektur zu erzeugen.

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Über den Autor (2019)

Mag. Tanja Trausmuth has studied Celtic Studies and related subjects at the institute of Prehistoric and Historical Archaeology at the University of Vienna, focusing on archaeological and geophysical prospection and remote sensing. During her studies she actively participated between the years 2008 and 2017 in archaeological excavations in Austria and worked as supervisor on several archaeological excavation campaigns of the 'Early Celtic Societies in North Wales' project of Bangor University in North Wales (UK).

Mario Wallner has graduated in Celtic Studies with combined subjects on Prehistoric Archaeology, Geophysical Prospection and Remote Sensing at the University of Vienna. During his studies he participated in excavations in Austria and North Wales ('Early Celtic Societies in North Wales'-project from the University of Bangor). Since 2011 he achieved fundamental knowledge in archaeological prospection and interpretation during his fieldwork for the LBI ArchPro. His current research interests are focused on the integrated interpretation of the different archaeological prospection methods.

Raimund Karl ist derzeit Professor für Archäologie und Denkmalpflege an der Prifysgol Bangor University in Nordwales. Er hat an der Universität Wien von 1987-2003 Ur- und Frühgeschichte und eine Kombination mehrerer anderer Fächer studiert. Seit 2006 ist er dort auch für keltische Altertumskunde habilitiert. Von 2014-2018 war er Vorsitzender und ist seit 2018 Sekretär des Committee on the Teaching and Training of Archaeologists der European Association of Archaeologists. Er ist Berater mehrerer europäischer Denkmalämter und archäologischer Fachgesellschaften zu Fragen der archäologischen Denkmalpflege und der Entwicklung von Denkmalschutzgesetzen. Er zählt zu den führenden Archäologen und DenkmalpflegewissenschafterInnen seiner Generation.

Bibliografische Informationen