Aus dem Nichts: nach dem gleichnamigen Film

Cover
Bei einem Bombenanschlag werden Katjas Mann Nuri und ihr Sohn Rocco getötet. Betäubt von Trauer und Verzweiflung sucht sie in Drogen Zuflucht. Doch nichts scheint ihren Schmerz zu lindern. Hoffnung schöpft Katja erst, als zwei Neonazis festgenommen werden, die unter Verdacht stehen, für die Anschläge verantwortlich zu sein. Der Gerichtsprozess erweist sich als anstrengend, doch Katja bleibt zuversichtlich, dass es zu einer Verurteilung kommt. Als der Verteidiger der Gegenseite geschickt Zweifel sät, kommt es zum Freispruch und Katjas Wut kennt keine Grenzen ...

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Über den Autor (2019)

Geboren 1964 in Meschede, 1969 übersiedelte er mit seinen Eltern in die DDR. Von 1985-1987 absolvierte er ein Regie-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. 1988 reiste Petras in die BRD aus. Er inszenierte an vielen deutschen und europäischen Theatern. Darüber hinaus begab er sich schon früh in Leitungspositionen. Er war Hausregisseur in Frankfurt/Oder und Chemnitz (wo er u.a. mit Rio Reiser arbeitete), Oberspielleiter in Nordhausen, Schauspieldirektor am Staatstheater Kassel, fester Regisseur am Frankfurter Schauspielhaus. Von 2006 - 2013 war er Intendant am Maxim-Gorki-Theater Berlin und von 2013 - 2018 Schauspielintendant am Staatsschauspiel Stuttgart. Seit 2013 ist Armin Petras Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.

Fatih Akin wurde 1973 als Sohn türkischer Einwanderer geboren und wuchs in Hamburg-Altona auf. Nach dem Abitur studierte er Visuelle Kommunikation an der Hamburger Hochschule für bildende Künste. Während dieser Zeit entstand sein erster Spielfilm KURZ UND SCHMERZLOS. 2004 gelang Fatih Akin mit dem deutsch-türkischen Drama GEGEN DIE WAND der internationale Durchbruch, der Film wurde u.a. mit dem "Goldenen Bären" auf der Berlinale 2004, dem "Deutschen Filmpreis" und dem "Europäischen Filmpreis" ausgezeichnet. Mit AUF DER ANDEREN SEITE (2007) und SOUL KITCHEN (2009) knüpfte Fatih Akin an seinen Erfolg an. 2018 erhielt sein Spielfilm AUS DEM NICHTS den Golden Globe. Akin ist seit 2007 Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg. Er lebt mit seiner Familie in Hamburg.

Bibliografische Informationen