Der Mann von funfzig Jahren

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Der Major ist fünfzig Jahre alt. Seine geliebte Schwester, die verwitwete Baronin, eröffnet ihm, ihre Tochter Hilarie liebe ihn „wirklich und von ganzer Seele“. Der Major nimmt einen „Verjüngungsdiener“; erprobt an sich „Toilettenkästchen“. Die Verjüngung gibt dem Major „einen besonders heiteren Sinn“. Der Major sagt zu Hilarie „Du machst mich zum glücklichsten Menschen unter der Sonne! Willst du mein sein?“ Darauf Hilarie: „Um Gottes willen stehen Sie auf! Ich bin dein auf ewig.“ Die Baronin ertappt das Paar und hat keine Einwände. Alle drei vereinigen sich nunmehr „in einer Liebe, einem Behagen“, und so fließen für sie „die glücklichsten Stunden dahin“. Der Major sucht den Lieutenant Flavio, seinen Sohn, auf. Eigentlich sollen Flavio und Hilarie ein Paar werden. Flavio kommt dem betretenen Major unverhofft zu Hilfe. Flavio gesteht, er liebe eine schöne Witwe. Die Heirat von Hilarie und Flavio muss sein. Der Besitz muss zusammengehalten werden. Der Major weiß einen Ausweg. Er wird sich für Flavio opfern und Hilarie heiraten. Flavio ist zufrieden und stellt der Witwe seinen Vater vor.

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Über den Autor (2019)

Johann Wolfgang von Goethe war ein deutscher Dichter und Naturforscher. Er gilt als einer der bedeutendsten Schöpfer deutschsprachiger Dichtung. Goethes literarisches Werk umfasst Lyrik, Dramen, Epik, autobiografische, kunst- und literaturtheoretische sowie naturwissenschaftliche Schriften. Daneben ist sein umfangreicher Briefwechsel von literarischer Bedeutung. Goethe war Vorbereiter und wichtigster Vertreter des Sturm und Drang. Sein Roman «Die Leiden des jungen Werthers» machte ihn in Europa berühmt. Sein «Faust» errang den Ruf als die bedeutendste Schöpfung der deutschsprachigen Literatur. Im Alter wurde er auch im Ausland als Repräsentant des geistigen Deutschland angesehen.

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