Überlebt: Kindheit und Jugend in der Niederlausitz 1936 bis 1951

Cover
epubli, 30.12.2018
Das Buch fasst die Kindheits- und Jugenderinnerungen von Männern und Frauen der Geburtsjahrgänge 1928 bis 1932 zusammen. Alle wuchsen in der Niederlausitz auf und haben die Berichte selber verfasst. Die Erzählungen sind oft humorvoll, sehr oft tragisch, aber immer wahrhaftig. So unterschiedlich die Personen sind, so verschieden ist die Wahrnehmung der Hitlerzeit. Angefangen wird meist mit der Einschulung 1936, es werden Lehrer charakterisiert und Schulerlebnissen beschrieben. Die Rekrutierung bei den Pimpfen und der Hitlerjugend, die Zeit im Elternhaus wird erzählt. Wie wurde der Krieg erlebt? Was passierte bei Kriegsende mit den 15- bis 17jährigen? Beschrieben werden sehr persönliche Erfahrungen in der Gefangenschaft, aber auch der hoffnungsvolle Wiederaufbau derer, die nicht den Russen in die Hände fielen. Wie ging es dann weiter in der DDR oder BRD? Einige blieben, andere gingen in den Westen. Das Buch endet im Jahr 1951.

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Über den Autor (2018)

Ich habe lange gebraucht, bis ich mich an die Geschichte meines Vaters gewagt habe. Beim Lesen habe ich so viel mehr von ihm verstanden und ich bedaure, dass ich nicht mehr mit ihm darüber gesprochen habe, als er noch lebte. Die einzelnen Berichte seiner Schulfreunde haben mich zutiefst berührt und beeindruckt. Ich habe die Namen der Autoren nicht durch Pseudonyme ersetzt, weil sie alle an der Weitergabe der Geschichten interessiert waren. Ich konnte die Autoren leider nicht mehr persönlich dazu befragen; die meisten sind inzwischen verstorben, weder meine Mutter noch ich haben die Adressen. Daher hoffe ich, dass es auch im Namen der Erben in Ordnung ist, wenn ich die Erzählungen in der vorliegenden Form zusammenfasse.

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