Die Toten befehlen

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Die Toten befehlen erzählt in detailgenauen Milieuschilderungen vom aristokratischen Leben auf Mallorca und dem bäuerlichen Leben auf Ibiza, von bestimmenden Vorfahren und Konflikte zwischen den Generationen, von der Liebe und Standesunterschieden, vom Kampf gegen den Traditionalismus und gegen die Unabänderlichkeit sozialer Zustände. "Nicht die Toten befehlen. Das Leben befiehlt und im Leben die Liebe." "Das Leben war schön. Er bestätigte es mit der Überzeugung des Menschen, der knapp dem Tode entgangen ist. Und wie der Vogel und das Insekt im Schoß der Natur, konnte der Mensch sich frei bewegen. Für alle gab es Platz auf der Erde. Warum unbeweglich in den Ketten verharren, die von anderen geschmiedet waren, um über das Schicksal derer, die nach ihnen kamen, zu verfügen?"

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Über den Autor (2018)

Geboren am 29. Januar 1867 in Valencia; gestorben am 28. Januar 1928 in Menton. Blasco Ibáñez studierte Rechtswissenschaften an der Universität Valencia und trat schon bald darauf in die Republikanische Partei ein. Wegen republikanischer Tätigkeiten erhielt er verschiedene Gefängnisstrafen und floh 1889 nach Paris. In Paris lernte er den französischen Naturalismus kennen, der einen starken Einfluß auf seine späteren Werke nahm. 1901 kehrte Blasco Ibáñez nach Spanien zurück und wurde dort in sechs Legislaturperioden in die spanischen Cortes gewählt. 1908 beschloß er, sich aus der Politik zurückzuziehen und sein Glück in Argentinien zu suchen. Nach einigen Jahren kehrte er jedoch nach Europa zurück und zog erneut nach Paris. 1921 entschloß er sich, in ein Haus nach Nizza zu ziehen.

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