Kleider

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epubli, 16.11.2018
"Kleider" ist eine Erzählung von Franz Kafka, die 1913 im Rahmen des Sammelbandes "Betrachtung" erschien. Ein Ich-Erzähler beklagt in diesem kurzen Prosastück, wie sich schmuckvolle Kleider abnützen und mit Staub bedeckt werden, so dass sie sicher nicht täglich getragen werden sollten. Er vergleicht das mit der äußeren Erscheinung schöner Mädchen, die doch tagtäglich „in diesem einen natürlichen Maskenanzug erscheinen“. Er meint, dass sie manchmal von einem Fest kommend ihren eigenen Anblick als abgenützt, gedunsen und „kaum mehr tragbar“ empfinden müssten.

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Über den Autor (2018)

Franz Kafka (1883-1924) war ein deutschsprachiger Schriftsteller. Sein Hauptwerk bilden neben drei Romanfragmenten (Der Process, Das Schloss und Der Verschollene) zahlreiche Erzählungen. Kafkas Werke wurden zum größeren Teil erst nach seinem Tod und gegen seine letztwillige Verfügung von seinem Freund Max Brod veröffentlicht. Kafka verbrachte den Hauptteil seines Lebens in Prag, das bis zum Ende des Ersten Weltkrieges im Jahr 1918 zum Vielvölkerstaat der Monarchie Österreich-Ungarn gehörte und nach dem Ersten Weltkrieg Hauptstadt der neu gegründeten Tschechoslowakei wurde. Der Schriftsteller selbst bezeichnete sich in einem Brief als deutschen Muttersprachler.

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