Beim Bau der Chinesischen Mauer

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epubli, 22.08.2018
"Beim Bau der Chinesischen Mauer" ist ein von Franz Kafka im März 1917 handschriftlich notierter Text, der nach seinem Tod aus den hinterlassenen Schriften extrahiert und als Erzählung herausgegeben wurde. Er schildert die Hinwendung des kollektiven Volkes an den Bau der Großen Mauer und deren Mystifizierung. Außerdem werden eine fast allwissende Führerschaft und ein sehr fernes Kaisertum skizziert. Eingebettet in den Text ist eine Passage, die Kafka als eigenständige Geschichte namens "Eine kaiserliche Botschaft" im September 1917 in der Zeitschrift Selbstwehr und 1920 im Rahmen des Erzählungsbandes "Ein Landarzt" bereits selbst veröffentlicht hatte. Unter dem Titel "Beim Bau der chinesischen Mauer" hat Kafkas Freund Max Brod 1931 den ersten Band von Kafkas Prosa aus dem Nachlass herausgegeben

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Über den Autor (2018)

Franz Kafka (1883-1924) war ein deutschsprachiger Schriftsteller. Sein Hauptwerk bilden neben drei Romanfragmenten (Der Process, Das Schloss und Der Verschollene) zahlreiche Erzählungen. Kafkas Werke wurden zum größeren Teil erst nach seinem Tod und gegen seine letztwillige Verfügung von seinem Freund Max Brod veröffentlicht. Kafka verbrachte den Hauptteil seines Lebens in Prag, das bis zum Ende des Ersten Weltkrieges im Jahr 1918 zum Vielvölkerstaat der Monarchie Österreich-Ungarn gehörte und nach dem Ersten Weltkrieg Hauptstadt der neu gegründeten Tschechoslowakei wurde. Der Schriftsteller selbst bezeichnete sich in einem Brief als deutschen Muttersprachler.

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