Für mich bist du tot: Zerstörte Illusionen

Cover
Elisabeth Charlotte schildert den langsamen Zerfall ihrer kleinen Familie, ausgelöst durch den plötzlichen Kontaktabbruch ihres einzigen geliebten Sohnes. Die authentische Geschichte beginnt in den Fünfzigerjahren mit der Flucht des Vaters aus der DDR in den Westen Deutschlands. Alleingelassen, beginnt für die Mutter und ihre Kinder ein Leben voller Entbehrungen. Die Mutter ist den alltäglichen Belastungen, die sich aus der Erziehung der Kinder ergeben, nicht gewachsen. Sie sucht Trost im Alkohol und Tabletten. Dies hat katastrophale Folgen für alle, besonders aber für die Entwicklung ihrer Kinder. Die Autorin lässt die Leser teilhaben an ihrem von vielen Schicksalsschlägen begleiteten Weg vom Mädchen bis hin zur selbstbewussten Frau. Sie bekommt einen Sohn, ein Wunschkind, durchläuft ein schmerzhaftes Coming-out, verbunden mit einer ersten unglücklichen Liebe. Als sie die Frau ihres Lebens kennenlernt, scheint sie endlich in einem glücklichen Leben angekommen zu sein. Doch jetzt beginnt die eigentliche Tragödie ...

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Das Buch ist sehr berührend. Es ist spannend und unterhaltsam geschrieben, man kann es einfach nicht weglegen.
Die Autorin erzählt von ihrem Schicksal in der DDR bis hin zur heutigen Zeit. Sehr lesenswert.

Über den Autor (2018)

Elisabeth Charlotte, Jahrgang 1949, ist in der ehemaligen DDR, im Berliner Bezirk Friedrichshain aufgewachsen. Seit 1989 lebt sie mit ihrer Lebensgefährtin in Kleinmachnow. In ihrem Buch erzählt sie ihre ungewöhnliche Lebensgeschichte, beginnend in der DDR. Sie weckt so manche Erinnerungen, stellt Vergleiche an. Der Mauerfall 1989 bringt einiges in ihrem Leben durcheinander, für die plötzliche Freiheit muss sie einen sehr hohen Preis zahlen. Ihr einziger Sohn wendet sich ohne Nennung von Gründen von ihr ab. Für sie bricht eine Welt zusammen, sie verzweifelt, ist gepeinigt von Schuldgefühlen. Ihre kleine Familie zerbricht. War es vorauszusehen, wäre es zu verhindern gewesen?

Bibliografische Informationen