Die Narzisstin ist tot, es lebe mein Ich! Aber wo finde ich das?

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epubli, 06.06.2018
Vorhang auf. Das Theaterstück beginnt. Genau das geschieht in der allerersten Sekunde des allerersten Kontaktes mit einem Menschen mit Narzisstischer Persönlichkeitsstörung. Die heute 51 jährige Hannah Crispus ist das Kind eines liebevollen Vaters und einer narzisstischen Mutter, die sie nach dem Tod des Vaters vereinnahmt. Ohne es zu erkennen sucht sich Hannah später einen Partner, der ganz das Ebenbild ihrer Mutter ist. Doch Hannah verlässt ihren narzisstischen Partner früh, als sie erkennt, wie er mit ihrer gemeinsamen kleinen Tochter umgeht. Mit Hilfe einer Systemischen Familienaufstellung und einer Psychotherapie lernt Hannah, dass es nur einen Weg gibt, sich von Menschen mit einer Narzisstischen Persönlichkeitsstörung zu befreien: sie muss sich selbst verändern. Je mehr Hannah versteht, je mehr sie sich verändert, umso schwerer fällt es ihr, ihre Mutter zu ertragen, und sie bricht den Kontakt zu ihr ab. Vier Monate später verstirbt ihre Mutter. Auch das Theaterstück, das der Vater von Hannahs Tochter zeitlebens aufführt, ist beendet. Hannah hat auch diesen Vorhang geschlossen, wenn auch ein Narzisst dies nicht tatsächlich wahrnehmen kann. „Einen Weg , einen Menschen mit Narzisstischer Persönlichkeitsstörung dazu zu bringen zu verstehen, gibt es nicht. Es ist wie auf diesen Rätselseiten. Man muss den richtigen Weg von vielen möglichen zum Ziel finden, doch in diesem Fall führen alle Wege zu einem selbst zurück.“ - Hannah Crispus

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Über den Autor (2018)

Hannah Crispus wurde 1966 in Niedersachsen geboren. Sie studierte nach dem Abitur Sozialpädagogik, übernahm jedoch gleich nach Beendigung des Studiums nach dem Tod ihres Vaters als dritte Generation dessen pharmazeutische Firma und hielt sie für viele Jahre. Heute lebt Hannah zusammen mit ihrer Tochter wieder in dem Ort, in dem sie aufgewachsen ist, nicht weit entfernt von ihrer Schwester.

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