Kol's letzter Anruf

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epubli, 19.03.2018
Der Anwalt Kol muss ins Gefängnis. Er hat einen Wissenschaftler vor Gericht verteidigt, der sich gegen verantwortungslose Medikamentenforschung eingesetzt hatte und dafür von einem großen Pharma-Konzern wegen Verleumdung verklagt wurde. Nachdem sein Mandant Selbstmord begangen hat, hat Kol die Nerven verloren, den Richter beleidigt und tätlich angegriffen. Kurz vor Haftantritt erhält er einen entscheidenden Anruf, der ihm neue Beweise liefert. Fieberhaft versucht Kol in den letzten Minuten bevor sich das Gefängnistor hinter ihm schließt, das Gerichtsverfahren wieder in Gang zu bringen.

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Über den Autor (2018)

Joshua Sobol ist der Sohn osteuropäischer Einwanderer. Zunächst in der israelischen sozialistischen Jugendbewegung, lebte er von 1957 bis 1965 in einem Kibbuz. Er studierte Literatur und Geschichte am Oranim College in Israel, Philosophie an der Sorbonne in Paris und Konzeptionsanalyse an der École Nationale d’Informatique. 1988 kam es nach der Uraufführung seines Stückes „Das Jerusalem Syndrom“ in Israel zu heftigen Auseinandersetzungen und Protesten, worauf Sobol als künstlerischer Leiter des Theaters zurücktrat und sich nur mehr dem Schreiben widmete. Sobols erster Roman „Schweigen“ erschien 2001, sein zweiter Roman „Whisky’s Fine“ 2005. Jehoschua Sobol ist mit der Bühnen- und Kostümbildnerin Edna Sobol verheiratet, mit der er zwei Kinder hat, sein Sohn Yali Sobol ist Rocksänger.

Bibliografische Informationen