Spurensuche zur Entwicklungsgeschichte des Menschen: Der lange Weg zur Menschwerdung

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epubli, 09.02.2018
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Seit Mitte des 19. Jahrhunderts haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine bedeutende Anzahl fossiler Funde von Vormenschen- und Menschenformen, den Homininen, entdecken können. Durch den Einsatz moderner und häufig auch ungewöhnlicher Arbeits- und Untersuchungsmethoden in der Paläoanthropologie sowie durch eine fächerübergreifende und interdisziplinäre Zusammenarbeit unter erweiterten Fragestellungen, wird in der Forschung der Blick dafür geöffnet, die Evolution der Homininen unter anderen Gesichtspunkten als bisher zu betrachten. Paläogenetisch lässt sich durch die Analyse alter DNA (»ancient DNA«) aus gut erhaltenen Homininen-Fossilien und aus dem Vergleich mit der DNA heutiger Menschen belegen, dass der Homo sapiens sapiens (auch »anatomisch moderner Mensch« genannt) von seiner Entwicklungsgeschichte her ein genetisches und anatomisches Mosaik aufweist. Unsere »moderne Identität« spiegelt das Ergebnis von zwei Millionen Jahren Migration wider.

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Über den Autor (2018)

Rolf W. Meyer wurde am 28. Februar 1942 in Dresden geboren. Ausbildung zum Chemotechniker. Wissenschaftliche Tätigkeit als Laborassistent im Fachbereich Geochemie an der WHOI, Mass. (USA). Teilnahme an meeresbiologischen Forschungsreisen sowie Organisation und Teilnahme an einer geologischen Forschungsreise durch USA und Kanada. Nach einer Weltreise Studium der Fächer Biologie und Chemie für das Lehramt an Gymnasien an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. In beiden Fachbereichen 30 Jahre lang Unterrichtstätigkeit als Gymnasiallehrer. Seit vielen Jahren Sachbuchautor. Seit 1996 freier Mitarbeiter der Museumspädagogik im Neanderthal Museum, Mettmann.

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