Die Oscarverleihung:: Die große Geschichte hinter dem goldenen Männchen

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Regelmäßig wird im Vorfeld manches gemunkelt, unter anderem dass jemand im Hintergrund an den Strippen zieht. Das ist jedoch nicht beweisbar, es zählt allein die Bewegtheit der Gesichter, wenn die getroffene Wahl verkündet wird. Glanzvoller als eine Oscarverleihung kann das Anerkennen einer Leistung kaum sein, mancher verzehrt sich danach über Jahre hinweg. Wieder und wieder führt die Nominierung nicht zum gewünschten Erfolg, beständig findet sich jemand, der um die berühmte Nasenlänge voraus ist. Dann wird fleißig applaudiert, anstatt sich verbeugen zu dürfen, nur keine Miene verziehen. Beim nächsten Mal klappt es bestimmt, und dann wird auch die Laudatio fällig. Sie sollte wie immer völlig frei von kleinen Seitenhieben bleiben, die im regulären Umgang der Stars miteinander keine Seltenheit sind. Mitunter gehören sie gar zum guten Ton, doch in der Regel nimmt man Abstand davon. Wenn jemand bevorzugt wird, der es eigentlich weniger verdient hätte, ist das allemal schlimm genug. Doch das Urteil der Jury ist unbestechlich, wehe denjenigen, die anderes behaupten wollten. Der Neid hat dort nichts zu suchen, wo man sich mit Lobesworten überschüttet, schließlich schaut die halbe Welt dabei zu. Dieses Ereignis muss ungetrübt bleiben, hinter den Kulissen tobt es.

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Über den Autor (2017)

Alessandro Dallmann, geboren in Konstanz, studierte zunächst Literaturwissenschaft und bereiste danach ein Jahr Südamerika. Momentan absolviert er ein Fernstudium der Regionalstudien Lateinamerikas und ist als freischaffender Autor tätig, so unter anderem für den Kompendio Verlag. Privat interessiert er sich für Fotografie, läuft Marathon und folgt der Lebensphilosophie Rudolf Steiners.

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