Ödipus: von Sophokles

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König Ödipus, damals noch nicht auf Kolonos, in Stein gemeißelt auf Veranlassung des Sophokles, ist nur eine von zahlreichen Varianten der dramatischen Aufbereitung eines Mythos’. In der Antike jedoch hat sie sich durchgesetzt und findet bis heute ihre Bewunderer. Die werden dabei auch mit den Motiven vertraut, die zur Verdammung der Nachkommen des Laios führten. Als Gast in einem anderen Königshause hat er sich ehedem erdreistet, einen hochgestellten Knaben zu rauben, auf dessen Gegenwart er nicht verzichten wollte. Seine sexuelle Orientierung war dabei weniger ausschlaggebend als die missbrauchte Freundschaft des Einladenden. Daraufhin ergeht in Delphi das fatale Orakel, demzufolge der erstgeborene Sohn den Vater töten und die Mutter ehelichen würde, was auch unbewusst geschah. Was tut ein Herrscher, wenn er damit rechnen muss? Er lässt dem ungeliebten Thronfolger die Füße pfählen, ihn binden und fern der Heimat aussetzen.

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Über den Autor (2017)

Alessandro Dallmann, geboren in Konstanz, studierte zunächst Literaturwissenschaft und bereiste danach ein Jahr Südamerika. Momentan absolviert er ein Fernstudium der Regionalstudien Lateinamerikas und ist als freischaffender Autor tätig, so unter anderem für den Kompendio Verlag. Privat interessiert er sich für Fotografie, läuft Marathon und folgt der Lebensphilosophie Rudolf Steiners.

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