Wahlanalyse 2017: Strategie. Kampagne. Bedeutung.

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epubli, 17.10.2017 - 178 Seiten
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Merkels Versuch einer asymmetrischen Demobilisierung sei ein Anschlag auf die Demokratie. Mit diesem Vorwurf eröffnete SPD-Kandidat Schulz die heiße Wahlkampfphase. Der Wahlkampf sei langweilig, urteilten viele Medien. Nun, wenige Wochen nach dem Wahltag kann man sagen: Die Bundestagswahl 2017 war alles andere als langweilig. Sie war sowohl im Wahlkampf als auch im Ergebnis geprägt von Innovation und Neuerungen sowie Überraschungen und Verschiebungen. Historisch schlechte Ergebnisse der Volksparteien, der Einzug der AfD, der Wiedereinzug der FDP, der erste richtige Digital-Wahlkampf in den sozialen Medien, ein datengestützter Tür-zu-Tür-Wahlkampf, die Debatte über Social Bots und Manipulationen, ein TV-Wahlkampf mit ungeahnten Dynamiken im Wahlendspurt, massives Negative Campaigning und Fragen zur Verantwortung der Medien beim Agenda Setting, all das sind nur einige der Stichworte zum diesjährigen Bundestagswahlkampf. Gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis wollen wir den Bundestagswahlkampf 2017 betrachten und erste Diskussionsbeiträge liefern. Dafür nehmen wir die unterschiedlichen Dimensionen der Kampagnen in den Fokus, werfen Fragen auf, geben aber auch erste Antworten. Die Mischung unterschiedlicher Fachrichtungen und Erfahrungen erlaubt einen möglichst breiten Zugang.

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Über den Autor (2017)

Jan Böttger ist Managing Partner bei 365 Sherpas - Corporate Affairs & Policy Advice. Sein Schwerpunkt liegt in der Corporate Affairs-Beratung national und international agierender Unternehmen. In diesem Feld berät er Geschäftsführungen und Kommunikationsleiter in Fragen der Unternehmenspositionierung sowie des Issues- & Stakeholdermanagements im (gesellschafts-)politischen Umfeld. Jan Böttger hat in Jena Medienwissenschaft, Politikwissenschaft und Psychologie studiert. Schon während seines Studiums arbeitete er im Wahlkreisbüro eines Bundestagsabgeordneten, war im Bundestagswahlkampf aktiv, initiierte den ersten studentischen Kongress für Politische Kommunikation in Deutschland und zählte zu den Herausgebern des Sammelbandes „Trends der Politischen Kommunikation“.

Ralf Güldenzopf ist seit September 2017 Dezernent für Strategische Planung der Stadt Oberhausen. Zuvor war er Leiter der Abteilung für politische Kommunikation bei der Konrad-Adenauer-Stiftung. Zuvor arbeitete er als Mitbegründer von blueberry consulting als Berater für politische Kommunikation und Wahlkämpfe. Der gebürtige Thüringer studierte Politikwissenschaft, Psychologie und Wirtschaftswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität, Jena und der University of Virginia, Charlottesville (USA).

Prof. Dr. Mario Voigt forscht und lehrt als Professor für Digitale Transformation und Politik an der Quadriga Hochschule Berlin. Seine Forschung konzentriert sich auf die Innovationszyklen der politischen Kommunikation, des digitalen Campaignings und der Verbindung von Grassrootskampagnen mit digitalen Anwendungen und Big Data. Er berät Unternehmen, Verbände und Agenturen in Projekten der Digitalen Transformation, Strategie und Kommunikation. Im Bundestagswahlkampf 2017 war Voigt Strategieberater für Mobilisierung und konzeptioneller Kampagnenmanager für das Mobilisierungsprojekt connect17 der CDU Deutschlands. Seit 2009 wurde Voigt zweimal als Abgeordneter direkt in den Thüringer Landtag gewählt und ist Sprecher für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft.

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