Der Ruck nach rechts: Die wichtigsten ZEIT-Artikel über den Aufstieg des Rechtspopulismus in Deutschland

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epubli, 10.08.2017
„Wir sind das Volk“ skandierten Tausende Anhänger der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“, kurz Pegida, Anfang des Jahres 2015 bei Kundgebungen in Dresden und instrumentalisierten damit die vielleicht bedeutendste Parole deutscher Nachkriegsgeschichte. Seitdem steht die weithin als fremdenfeindlich sowie rechtspopulistisch wahrgenommene Bewegung bundesweit für einen Rechtsruck, der sich durch alle Schichten Deutschlands zieht. Das Erstarken von Gruppierungen wie der Identitären Bewegung und den Reichsbürgern verschärfen diesen Eindruck und machen eine tiefe Spaltung der Gesellschaft sichtbar. Die Grenzen zwischen konservativ, nationalistisch und fremdenfeindlich scheinen zunehmend zu verschwimmen, wie die Parteispitze der anfangs eurokritischen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) zeigt, die mittlerweile mit völkischen Aussagen Schlagzeilen macht. Die Verbreitung rechten Gedankenguts hat zur Folge, dass auch die Zahl der rechtsmotivierten Straftaten seit vier Jahren kontinuierlich steigt und mit 41.500 Delikten im Jahr 2016 ein Rekordhoch erreicht hat. Mithilfe von Reportagen, Porträts und Analysen versucht DIE ZEIT, das Phänomen des Rechtsrucks zu ergründen. Was sind die Sorgen der Pegida-Anhänger? Wofür steht die AfD? Und wie geht man mit Vertretern der neuen Rechten in der Öffentlichkeit um? In diesem E-Book versuchen 19 ZEIT-Artikel aus den vergangenen zwei Jahren Antworten auf diese brandaktuellen Fragen zu finden.

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Über den Autor (2017)

DIE ZEIT ist mit über 500 000 verkauften Exemplaren die größte Qualitätszeitung Deutschlands. Die Wochenzeitung steht für gründlich recherchierte Hintergrundberichte und meinungsstarke Kommentare. Gegründet 1946 in Hamburg, erscheint DIE ZEIT jede Woche donnerstags – mit Themen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Bildung Gesellschaft, Reisen und Geschichte. Herausgeber ist Josef Joffe. Seit 2004 ist Giovanni di Lorenzo Chefredakteur.

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