Was das Dao leert: Eine Einführung in den Daoismus

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epubli, 09.03.2017
"Was das Dao leert" ist eine ausführliche Einführung in den Daoismus. In den ersten Kapiteln werden daoistische Grundbegriffe eingeführt, unter anderem das Dao, das De, das Qi, die Bedeutung der Unsterblichkeit, sowie die Pantheonsfrage ("Hat der Daoismus eine Götterwelt?"). Danach wird an die Theorie der für die daoistische Praxis benötigten Grundlagen herangeführt, sowie die daoistischen Glaubensausrichtungen, anhand der geschichtlichen Entwicklung des Daoismus nähergebracht. Da der Daoismus eng mit den philosophischen Lehren Laozis und Zhuangzis verbunden ist, wird ausführlich auf den Daodejing eingegangen und die Grundthesen zusammengefasst, gleiches folgt für Zhuangzis Werk "Das wahre Buch vom südlichen Blütenland" (Nanhua Zhenjing). Abschließend wird der Daoismus in ausgewählten asiatischen Ländern betrachtet, ein Vergleich daoistischer Grundbegriffe zum Platonismus und damit zur westlichen antiken Philosophie gezogen, und über einige daoistische Mythen, vor allem das Fengshui, aufgeklärt. Für Könner der chinesischen Sprache werden im Anhang ausgewählte besonders wichtige Passagen des Daodejing am Originaltext im klassischen Chinesisch unter Zurhilfenahme einer modernen chinesischen Interpretation, aufgeschlüsselt, und das Hintergrunddenken dieser Textpassagen analysiert, und daraufbasierend einen eigenen Übersetzungsvorschlag angeboten. Das Werk bedarf keiner Vorkenntnisse und ist sowohl für einfache Interessenten, als auch für Experten von großem Nutzen, da es schrittweise in die Materie einsteigt, diese dann aber im Einzelnen besonders vertieft.

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Über den Autor (2017)

Timo Schmitz ist ein junger Autor, Philosoph, Dichter und Journalist. Sein Schwerpunkt liegt auf der Erforschung indigener Religionen und Glaubenssysteme. 2013 brachte er zwei englische Gedichtsbände als E-Book heraus. Es folgten weitere Gedichtsbände in Deutsch, Englisch und Französisch. Desweiteren veröffentlichte er Bücher über den Buddhismus und Daoismus. Seine philosophischen Werke sind inspiriert vom Platonismus, dem Yogacara-Buddhismus, dem chassidischen Judentum und dem Islam.

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