Zur Entwicklung des industrieärztlichen Gesundheitswesens und der Rolle der Industrieärzte in der Volksrepublik Polen.: Eine empirische Untersuchung von 1975/76

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epubli, 26.10.2016
Die Arbeit gliedert sich in vier Teile. Der I. Teil skizziert als Einführung die spezifischen historischen und geopolitischen Besonderheiten, Traditionen und den sog. „Nationalcharakter“ der Polen bzw. der polnischen Gesellschaft. Im II. Teil wird die Geschichte der ärztlichen Versorgung der Bevölkerung vor dem Hintergrund der polnischen Geschichte seit Ausgang des 19. Jahrhunderts aus der subjektiven Sicht von Ärzten erzählt, exemplarisch ausgewählte „erfahrene Geschichte“, Quelle waren hier ausgewählte „Pamiętniki“, Lebensberichte von Ärzten aus den verschiedenen Landesteilen, aus der k. u. k. Monarchie, aus Galizien, aus Russisch- und Preußisch-Polen, von Ärzten aus verschiedenen Gesellschaftsschichten und verschiedenen Generationen. Der III. Teil gibt einen Überblick über die Entwicklung des Gesundheitssystems in der VR Polen, von den Anfängen nach dem Kriege bis zur Gegenwart (1976). Und im IV. Teil folgt dann Struktur, Entwicklung und Problemstellungen des industrieärztlichen Gesundheitswesens und seiner Ärzte. Erst dieser IV. Teil basiert auf der im Frühjahr 1976 durchgeführten Feldforschung, dem Besuch der verschiedenen industrieärztlichen Zentren und den Gesprächen mit Ärzten und Direktoren dieser Zentren, der sog. Zespoły Opieki Zdrowotnej (ZOZ). Besucht wurden die Industrieärztlichen Zentren im Warschauer Stadtteil Wola und in Ostpolen in Białystok, das Zentrum des Hüttenkombinats „Lenin“ in Nova Huta bei Krakau, für Industrie- und Bergbau in der Wojewódschaft Katowice in Ruda Śląska (Ruda O.S.), in Zabrze (Hindenburg O.S.) in Oberschlesien und Wałbrzych (Waldenburg) in Niederschlesien, sodann das Zentrum für die Werftindustrie in Gdynia.
 

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Über den Autor (2016)

Geb. 1945 in Hamburg, BWL-Studium 1967, ab 1968 Sozialwissenschaften, Univ. Göttingen u. FU Berlin; im Nebenfach Russisch, Polnisch und Slowakisch (Univ. Göttingen, Berlin, Bratislava u. Wrocław); 1973 Dipl.-Sozialwirt, Univ. Göttingen, 1975-76 Forschungsaufenthalt am Inst. f. Phil. u. Soz., Warschau; ab 1977 wiss. MA Univ. Göttingen; 1983 Promotion in Medizinsoziologie zum Thema Multiple Sklerose; ab 1981 wiss. MA am Inst. f. Med.-Informatik der Univ. Göttingen, 1987 Wechsel an die Med. Hochschule Hannover; 1989 als Leiter Informatik an das Univ.-Spital Bern, Schweiz; 1994 - 2010 Leiter Med.-Informatik am Bereich Medizintechnik des Univ.-Spitals. Seit 1989 wohnhaft in Vechigen bei Bern; verheiratet, zwei erwachsene Söhne.

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