Die Welle von Morton Rhue und Hans Georg Noack

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Es ist nur halb Fiktion, was Morton Rhue alias Todd Strasser da auf uns zurollen lässt, das beschriebene Experiment hat es tatsächlich gegeben, und zwar an einer kalifornischen High School ein paar Jahre früher. Die Schüler sollen begreifen, wie ein totalitäres System entstehen kann, in Sonderheit das deutsche. Und deshalb musste der amerikanische Roman auch ein wenig an die hiesigen Verhältnisse angepasst werden, bevor ein ergreifender Streifen daraus werden konnte. Die Vorarbeiten dafür sind Hans-Georg Noack zu verdanken, der damit einen ofiziellen Jugendbuchpreis für sich einheimsen konnte. Es ist doch so, dass junge Leute oft wenig Interesse dafür aufbringen können, was ihren Großeltern geschah. Und deswegen ergreift es sie umso mehr, als ihnen klar wird, dass ihnen selbst Ähnliches widerfahren könnte. Der Schulraum wird zur Bühne einer dramatischen Entwicklung, nachdem das Material der Schulbildstelle als wenig hilfreich angesehen worden ist. Der engagierte Lehrer greift daraufhin zum Kreidestift und stellt an der Tafel eine provokante Frage in den Raum. Ist es tatsächlich so, dass antrainierte Disziplin zur Machtübernahme führen muss? Man glaubt es kaum, doch dann wird die Wirksamkeit eines einfachen Prinzips zunächst im Kleinen anschaulich vorexerziert.
 

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Inhalt

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Über den Autor (2016)

Alessandro Dallmann, geboren in Konstanz, studierte zunächst Literaturwissenschaft und bereiste danach ein Jahr Südamerika. Momentan absolviert er ein Fernstudium der Regionalstudien Lateinamerikas und ist als freischaffender Autor tätig, so unter anderem für den Kompendio Verlag. Privat interessiert er sich für Fotografie, läuft Marathon und folgt der Lebensphilosophie Rudolf Steiners.

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