Meinen Kindern. Erinnerungen an eine Jugend im Kaukasus

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epubli, 04.04.2016
Pawel Florenski (1882 – 1937), der als Mathematiker und Naturwissenschaftler zur Theologie kam, orthodoxer Priester wurde und in einem stalinistischen Arbeitslager starb, hinterließ mit dieser autobiographischen Schrift ein Vermächtnis, das nun nach der Epoche der Revolutionen einzulösen ist. Die Neubegründung der Kultur wird die Kluft zwischen äußerer Erscheinung und innerer Gewissheit zu überbrücken und die Frage nach dem Wesen der Welt aus der Wunderwelt des Kindes in die bewusste Erfahrung der Erwachsenen zu retten haben: »Allmählich wurde mir klar, dass die Wahrheit, wenn es sie gibt, nicht in einem äußerlichen Verhältnis zu mir stehen kann, dass sie die Quelle des Lebens ist. Das Leben in seiner Tiefe ist die Wahrheit, und diese Tiefe ist nicht ich und sie ist nicht in mir, aber ich kann mit ihr in Berührung kommen.«
 

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Inhalt

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Abschnitt 3
Abschnitt 4
Abschnitt 5
Abschnitt 6
Abschnitt 7
Abschnitt 8
Abschnitt 11
Abschnitt 12
Abschnitt 13
Abschnitt 14
Abschnitt 15
Abschnitt 16
Abschnitt 17
Abschnitt 18

Abschnitt 9
Abschnitt 10

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2016)

Pawel Florenski. Geb. 1882 in Jewlach (Transkaukasien). Aufgewachsen in Batum und Tiflis. Mathematikstudium in Moskau und weiteres Studium an der Geistlichen Akademie in Sergijew Posad, wo er anschließend als Dozent für Philosophiegeschichte wirkte. 1910 Ehe (5 Kinder). 1912 Priesterweihe. Theologisches Hauptwerk „Der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit“. Nach der Oktoberrevolution 1917 Dozent an der Moskauer Kunsthochschule CHWUTEMAS. Parallel tätig in der Elektroindustrie als Spezialist für Hochspannungstechnik. 1933 Verurteilung zu 10 Jahren Arbeitslager wegen angeblicher religiöser Propaganda. 1937 in der Haft Verurteilung zum Tode durch Erschießen. Beigesetzt in einem Massengrab. 1954 Rehabilitierung. Deutch 14 Buchausgaben und mehrere Zeitschriftenpublikationen.

Bibliografische Informationen