Ein Buch der Freundschaft über getrennte Welten hinweg: die Korrespondenz zwischen Wilhelm Bolin und Paul Heyse

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Es ist zunächst Paul Heyses Feuerbach-Anhängerschaft, die den unter seiner 'nordischen Abgeschiedenheit' leidenden Bibliotheksdirektor Wilhelm Bolin aus Helsinki zur Kontaktaufnahme mit dem Münchner Dichterfürsten veranlaßt. Doch soll es gerade Ludwig Feuerbach und seine Philosophie sein, der im Laufe der Zeit zu grundsätzlichen Meinungsveschiedenheiten zwischen den beiden Korrespondenzpartnern führt. Wahlverwandtschaften indes zeigen sich in literaturtheoretischen Anliegen: Sowohl der Theatermann Bolin, der drei Jahre lang die Direktion des Schwedischen Theaters in Helsinki innehat, als auch der nach eigener Einschätzung stets verkannte Dramatiker Heyse lehnen «Zeitgeschmacks-Marotten» wie Ibsen- und Wagner-Kult entschieden ab.

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Über den Autor (1992)

Die Autorin: Susanne Frejborg studierte Germanistik, Anglistik und Erziehungswissenschaft in Bonn. 1983 Stipendiatin des Otto och Johanna Beltzners Fonds an der Abo Akademi, Finnland. Von 1984 bis 1986 als Bibliothekarin in der Deutschen Bibliothek Helsinki sowie Mitarbeit beim Jahrbuch für finnisch-deutsche Literaturbeziehungen. 1986 Redaktion der Österreich-Sondernummer 'Weder-Noch. Tangenten zu den finnisch-österreichischen Kulturbeziehungen'. 1985 und 1987/88 stellvertretende Lektorin für Deutsche Sprache am Germanistischen Institut der Universität Helsinki.

Bibliografische Informationen