Frühförderung mit Kindern psychisch kranker Eltern: mit 15 Tabellen

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E. Reinhardt, 2004 - 188 Seiten
Etwa 600.000 Kinder im deutschen Sprachraum haben mindestens einen Elternteil, der psychisch krank ist. Das kann gravierende Folgen für die Kinder haben: Unerwartete Reaktionen, schwierige soziale und finanzielle Verhältnisse, längere Trennungen können eine sichere Bindung an die Eltern und die Entwicklung der Kinder beeinträchtigen. Ist es dann nicht besser, diese Kinder früh zu fördern, als sie später behandeln zu müssen? Die Autoren zeigen, wie man Kinder psychisch kranker Eltern in der Frühförderung unterstützen kann: Anhand von Fallbeispielen informieren sie über Störungsbilder der Eltern und erklären, wie das Kind die Erkrankung wahrnimmt. Sie leiten praxisnahe Fördervorschläge und Spiele ab, die die Kinder stärken. Reflexionsfragen helfen, das eigene Handeln als Fachkraft zu überdenken. Mit konkreten Tipps eröffnen die Autoren neue Wege zur transdisziplinären Arbeit zwischen Psychiatrie, Heilpädagogik und Psychologie. Aus dem Inhaltsverzeichnis: Vergessene Kinder: Erhöhte Sensibilität und Anstieg psychischer Verletzlichkeit -- Epidemiologische Daten -- Risiko und Resilienz -- Öffnung der Psychiatrie -- Psychische Erkrankung der Eltern -- Terminologische Klärungen Leben mit einem psychisch erkrankten Elternteil -- wie geht es den Kindern? Biologische, (entwicklungs-)psychologische und soziale Ebene -- Welche psychologischen Überlebensstrategien entwickeln Kinder? Was Kinder psychisch kranker Eltern stärkt: Kleinkinder informieren -- Resilienzprozesse aktivieren -- Vulnerabilität -- Resilienzfaktoren (kind-/familienzentriert, umwelt-/systemabhängig) -- Screeninginstrument zur Erfassung von Resilienzfaktoren Frühförderung der Kinder bei Depression / Manie / Zwangsstörung / Schizophrenie der Eltern: Fallgeschichte -- Sicht des Kindes -- (Unverständliche Signale, Sorgen und Gedanken, Alltagsstrukturen, die zusammenbrechen) -- Wie erkenne ich als Helfer die Erkrankung? (Ursachen, Verlauf, Symptome, Behandlung) -- Konkrete Fördermaßnahmen für Kinder und Eltern (Elternarbeit, Kindzentrierte Interventionen, Transdisziplinäre Arbeit) Spiele zur Förderung der Resilienz bei Kleinkindern: Transparenz und Freiwilligkeit -- Spiele zur Förderung von: Selbstwirksamkeit, Planbarkeit, Copingstrategien, Durchhaltevermögen, Frustrationstoleranz und emotionale Flexibilität, aktives Schutzverhalten

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