Das Tier an sich: Disziplinenübergreifende Perspektiven für neue Wege im wissenschaftsbasierten Tierschutz

Cover
Herwig Grimm, Carola Otterstedt
Vandenhoeck & Ruprecht, 04.10.2012 - 388 Seiten
Es gehört mittlerweile zu unserer Alltagsmoral, dass zumindest jene Tiere, die uns etwas angehen, zu schützen sind. Auf der Grundlage dieses auch gesetzlich verankerten Common Sense ist die Auseinandersetzung mit der konkreten Verantwortung gegenüber Tieren in eine neue Phase gelangt: Stilprägend in der Tierschutzdebatte waren bislang Prinzipien, welche die Vermeidung von Leid, Schmerzen und Schäden zum Ziel hatten. Gegenwärtig rücken jedoch zudem Begriffe wie »Würde der Tiere«, »Mitgeschöpflichkeit«, »Integrität« und »Tierrechte« in den Vordergrund, womit sich Tierschutz nicht allein am biologischen Organismus ausrichtet. Ziel dieses Buches ist es, Bezugspunkte des verantwortlichen Umganges mit Tieren aufzuzeigen und aus der Sicht relevanter wissenschaftlicher Disziplinen systematisch zusammenzustellen.
Nach »Gefährten – Konkurrenten – Verwandte« von Carola Otterstedt und Michael Rosenberger entwickelt dieses Werk die Grundlagen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Bereich der Mensch-Tier-Beziehung und des Tierschutzes weiter und identifiziert vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen neue Forschungsfelder.
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Inhalt

Neue Wege des Tierschutzes in spezifischen Problemfeldern
235
Die Autorinnen und Autoren
376
Sachregister
385
Back Cover
389
Urheberrecht

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2012)

Dr. phil. Herwig Grimm ist Professor am Messerli-Forschungsinstitut der Veterinärmedizinischen Universität, Medizinischen Universität und Universität Wien. Er ist Leiter der Abteilung Ethik der Mensch-Tier-Beziehung.

Bibliografische Informationen