Die heidnischen Alterthümer des Reg.-Bez. Potsdam: ein Beitrag zur Alterthümer-Statisik der Mark Brandenburg

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Gebauersche Buchhandlung (J. Petsch), 1852 - 106 Seiten
 

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Beliebte Passagen

Seite 82 - gefunden worden, leider aber den Kindern zum Spiele gegeben und wieder verloren. Kalk wird noch jetzt dort gefunden. Die Stadt soll von den Hussiten auf ihrem Zuge nach Bernau zerstört worden sein. Einige meinen, dass die Zerstörung älter sei. Der grosse
Seite 61 - ist ferner ein Granit in Form eines Mühlsteins in der Mitte durchbohrt, der auf einer Urne gelegen hat; es gehören dahin ferner eine eiserne Scheere, Bruchstücke von eisernen Beschlägen, Ringen und Nägeln, eine Messerklinge, Nadeln, durchbohrte
Seite 81 - in dem sogenannten Blumenthal. Sie bilden ein Trapez, dessen Südseite 790, dessen Nordseite 160, Westseite 80 und Ostseite 60 Rheinische Ruthen lang sind; nach Innen zu in verschiedene Oblonga eingetheilt, die gleichfalls von Steinen umstellt sind, enge Gassen bildend und mit 4 Eingängen; Ueberreste von ummauerten Plätzen und Gruben, Strassen,
Seite 82 - Die merkwürdige Stadtstelle Blumenthal ist unstreitig in alten Zeiten ein menschlicher Wohnort gewesen. Man sieht noch jetzt Spuren von Feldsteinmauern. Vor einigen Jahren sind von den Waldarbeitern mehrere Werkzeuge, Hämmer, Sporen u.
Seite 27 - nuper detectum, erutis binis marmoribus, uno vetustissimo, altero recentiore; quibus pervulgatus ille error de Remo a Fratre interfecto confutatur, addita loci Topographia
Seite 82 - Zeit. Es ist wohl möglich, dass hier, mitten im Urwalde schon die Semnonen einen Volksversammlungsplatz oder eine Opferstätte gehabt, und dass die Städte
Seite 84 - der Hufstücke, den Bauern Freitag und Hennig gehörig, lag ein Opferstein, der kürzlich gesprengt worden ist. Auch bei dieser Gelegenheit fand man Urnen und in denselben drei Schmalmeissel von Feuerstein von 5
Seite 46 - sogenannten Römerschanze, auf dem halben Wege dahin, nahe am Jungfernsee im Holze liegen mehrere, gegen 10 FUSS hohe heidnische Grabhügel.
Seite 26 - Sandberge beerdigen lassen. Bei Abtragung des Berges, welcher an den nunmehr daselbst angelegten fürstlichen Garten gestossen, hat man unter dem Berge die Grabstelle dieses alten Herrn angetroffen; von dessen Körper, so nach damaligem Gebrauche nicht mehr ummauert, sondern in die Erde geleget, hatte man den Kopf, dessen Gebiss sehr stark gewesen, einige Röhrknochen und Ribben noch gefunden. Sein ihm beigelegtes Rüstzeug,
Seite 56 - (I. 385, 386) stimmt diesen Aufsehen erregenden pomphaften Bericht etwas herab; er bemerkt, dass diese gerühmte Sache gar keinen Grund habe, es seien nur etliche Urnen, ohne Deckel und von grober Arbeit gefunden, 2 ganze und 2 halbzerbrochene, die noch im

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