Abbildungen der Seite
PDF
EPUB
[graphic][subsumed][subsumed][subsumed][subsumed][subsumed][subsumed][subsumed][subsumed][ocr errors]
[graphic]
[merged small][merged small][merged small][ocr errors][merged small]
[ocr errors]

^Zine Verständigung über die Frage, ob Luther zu dem Werke, welchem er sich gewidmet, berechtigt war, ist zwischen Evangelischen und Römischen unmöglich. Die Bemühungen unserer Väter, Rom gegenüber unseren Reformator als das, was er uns ist, zu erweisen, sind erfolglos gewesen, mußten verlorene Arbeit sein. Denn eben die Anschauungen darüber, wodurch Gott einen Menschen zum Wirken in und an der Christenheit autorisiert, sind bei Rom und uns die entgegengesetzten. Rom kennt keine andere Autorisation als die von der Kirche', von dem unfehlbaren Lehramt der römischen Kirchengemeinschaft erteilte Vollmacht. Wie könnte denn ein von der Mrche' Verdammter, der als solcher nach römischer Anschauung nicht einmal existenzberechtigt, sondern .auszurotten' war, als zu seinem, diese Mrche' so gewaltig schädigenden, Wirken legitimiert anerkannt werden!

So sind es denn durchaus andere Ziele, um deren willen wir die Frage nach der Legitimation Luthers nicht unberührt lassen. Vor allem möchten wir die heillose Verwirrung, welche die römischen Schriftsteller in die hierher gehörigen Fragen zu bringen bestrebt gewesen sind, ein wenig zu beseitigen versuchen, sodaß man klarer übersehen kann, um was es sich eigentlich handelt. Sodann hoffen wir diejenigen Thatsachen und Erwägungen, durch welche unsere Gegner die Berechtigung Luthers zu seinem Werke auch für unser Urteil, welches von völlig anderen als den römischen Princivien ausgeht, zu vernichten gesucht haben, als reine Entstellungen und Jrrtümer zu erweisen.

[ocr errors]
« ZurückWeiter »