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Hermannstadt, den 4. Jänner. 1871. Man pränumerirt: In Mediasch : Buchhandlung Joh. Hedrich; in Schäßburg: Buchhandlung 6. I. paberjang, in Sähfisd-Regen bei Herrn Joh. G. Rinn,

Kaufmann; in Alühlbach bei Johanna Winkler, Lottokollectantin; in Bifrit bei Herrn C. Schell; in kronstadt bei şerren Frant & Dreßnandt.

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Redaction und Verlag.

W och en Ich a u.

1 Ziele verfolgt. Um die Erreichung dieser Ziele bangt uns heute

weniger denn je; daß sie bald erreicht sein mögen ist ein bes

- 1. Jänner. rechtigter Wunsch der Menschlichkeit. An der Schwelle des neuen Jahres gilt unser erster Rücks

Und so wie das abgelaufene Jahr den Arieg selbst zum blic noch der légten Woche des alten. Gerne betrachten wir völligen Abschluße zu bringen nicht vermochte

, so hat es auch kleinen Reute den Jahreswechsel als einen Ruhepunkt, als einen

die gänzliche Vollendung seine größten Werfes, der Einigung vorspringenden Hügel unserer Laufbahn, von dem aus wir ein

Deutschlands nicht erlebt. Regierungen und Völker Deutschdermeintlich abgeschlossenes Stüdchen Leben überschauen und

lands sind längst schon einig; nur in der zweiten Kammer einer neuen Zukunft ins Auge sehen möchten. Der Strom des

Baierns beginnt es sich wie Widerspruch zu regen; dort verlangt Lebens im Kleinen und im Großen spottet folcher wilfürlichen

der Referent des Ausschußes (Dr. Jörg, ein Führer der ultraSchranken; rastlos treiben wir auf seinen Wellen vorwärts;

montanen Patrioten) die Verwerfung der Bundesverträge und was gewesen ist und sein wird fließt unterschiedlos ineinander,

eine losere Verbindung zwischen Baiern und dem übrigen mag der Kalender auch noch so zuversichtlich zwischen Ver

Deutschland. Noch hat die Hammer diesem Antrage nicht gangenheit und Segenwart sich spreizen.

zugestimmt; thut sie e8, jo spricht sie damit ihr eigenes Todes

urtheil. Neuwahlen würden ohne Zweifel eine national gesinnte Wie gerne würden wir den heutigen Tag als den boven

Rammer an ihre Stelle leßen. Doch kann ihr Widerspruch das Damm betrachten, hinter demn der große Zweifampi zwischen Einigung&wert immerhin um einige Wochen verzögern. Auf Deutschland und Frankreich als beendigt und ausgefochten, und

diesen traurigen Ruhm zu verzichten wäre flüger. vor dem nichts anderes läge als lachende Gefilde des Friedens.

Die Note des norddeutschen Bundeskanzler : Allein nichts ist gewisser, als daß erst das neue Jahr die

vom 14. December an den Bundesgesandten in Wien liegt nun legten blutigen Entscheidungen bringen werde. Alles, auch die

im Wortlaute vor. Sie ist von einem Tone des Wolwoleng Ereignisse der legten Tage, deutet darauf hin, daß abermals ein

durchweht, ten wir in den Beziehungen zwischen Deutsch fchweres Ringen sich vorbereitet.

land und Desterreich sehr lange vermißt haben. In Zwar hat am 23. December ein zweiter Sieg bei Amiens objectiver Weise wird auf die Entstehungsgeschichte des neuen (Pont Novelles) die französische Nordarmee zurückgedrängt und deutschen Bundes hingewiesen und der zuversichtlichen poffnung nach dieser Richtung hin für einige Zeit Ruhe, oder doch Austrud gegeben, daß Deutschland und Desterreich-Ungarn Sicherheit für die Belagerungsarbeiten vor Paris geschafft

. fünftig „mit den Gefühlen des gegenseitigen Wolwollens auf Dagegen ziehen sich im Süden und Osten, an der Loire und einander bliden und sich zur Förderung der Wolfahrt und des in den östlichen Gebirgspässen neue Wetterwolken zusammen. Gedeihens beider Länder die Hand reichen" werden. Während Dort und hier zeigt sich ein langsames Zurückweichen der deutschen der Inhalt dieser Note von den bedeutendsten deutschen Blättern Heere, sei es um weiterer Zersplitterung der Kräfte vorzubeugen, gebilligt und unterstüßt wird, flingt aus den Zeitungen unserer oder um zu neuem Shlage auszuholen. Zugleich hat vor Baris Monarchie ein gar fonderbares Echo heraus. Nirgende fanden wir der längsterwartete Uebergang zum Angriffe begonnen. Hundert ein freudiges Erfassen der dargebotenen Hand. Selbst die Tage nach vollendeter Einschließung der französischen Haupstadt, Deutschen Westleithaniens äußern sich mit lauwarmer Zurück. am 27. December begannen die deutschen Belagerungegeschüße haltung, während die Tidecen gar dem Germanenthum den ihr rauhes Handwerk. Zuerst richteten sie ihr Feuer gegen die Vernichtungskampf androhen. In Ungarn möchte man Befestigungswerke auf dem Mont Avron, hart vor dem östlich liebsten grob fein; ba man dazu doch zu flug ist, jo sieht man gelegenen Fort Rosny. Schon am folgenden Tage verstummte sich nach Phrasen hochmüthiger Höflichkeit um. 3azwij en jou das Feuer der Franzosen und am 29. besepten die Deutschen die Antwort des Grafen Beust bereits abgegangen jein. Wenn die verlassenen Schanzen. Ob dieß das kleine Vorspiel zu dem sie der Natur und Vergangenheit dieses Staatsmannes entspricht, beginnenden großen Geschüßkampf gegen die Forts gewesen, ist so sürfte sie wenig mehr als leere Worte enthalten. Ausgleichsnoch ungewiß; ficher kann es als ein neues Zeichen des un Heulinaierei und das fühne Erfassen einer Politif, die weitere beugsainen Ernstes angesehen werden, mit dem die deutiche Ausgleiche überflüßig machen würde, vertragen sich nicht mit þeeresleitung die Erfolge ihrer Siege festhält und ihre letzten einander.

am

Eine ganze Anzahl meuchlerischer Schüße wurde kürzlich in Die Hermannstädter Provinz“ hatte wesentlichen Madrid auf den Marschall Brim abgefeuert, denen er später Antheil am Bau, zu dessen Förderung der König den fünfauch erlag. Dieser neue Beweis von politischein Fanatismus und kirchner Bischof Wilhelm Hammer in's Land geschict. Ihrer sittlicher Berfommenheit ist zugleich der Gruß, den Spanien eifrigen Mitwirkung verdankte es die Krone, daß die Burg seinem neuen Könige, dem auf der Ueberfahrt begriffenen Herzog schon in jenem Jahre fast fertig stand. Johann von Scharfened Gottlieb von Savoyen darbringt. – Der Fürst von Rumänien, war ihr erster Vogt. in seinem eigenen Pande mehr denn je angefeindet und bedroht, Vom beinabe vollendeten Bau seşten Abgeordnete der trachtet aus der allgemeinen europäischen Arise Vortheil zu Sachsen den Rönig in Kenntniß. Der fünffirchner Bischof ziehn. 3n einem Schreiben an die Garantiemächte soll er den führte sie; es war der Hermannstädter Dechant, die Grafen Wunsch nach größerer Unabhängigkeit Rumäniens von der Pforte Laurentius von Rothberg, Jobann von Hermannstadt, Andreas ausgesprochen haben. - Am 25. December wurde eines der von Mühlbach, Henning von Sdent, Nikolaus von Reps, großartigsten Menschenwerke, der meilenlange Durchstich des Heinrich von Alzen und Jakob von Schäßburg. Vom Rönig Mont-Cenis vollendet. Italien und Frankreich werden dort empfingen sie den warinen Dant der Krone und die Versicherung, demnächst durch eine neue Schienenstraße verbunden sein. daß jene Burg ihnen nie zur Schädigung gereichen, daß ihrem

alten Freithun daraus fein Nachtheil erwachsen folle. Denn Un weiteren Wahlergebnissen für die auf den 10. d. darum, sprad Ludwig, babe die göttliche Macht die im Himmel M. einberufene sächsische Nations universität sind ung herrsche, den mit Ruhm und Ehre gefrönten Fürsten die Rebekannt geworden: Mediasch (Stadt): Dr. Adolf Rein und gierung auf der Erde verliehen und ihren Thron erhöht, daß Forstmeister Hermann; Bistrig (Kreis): Gottlieb Budafer und sie sich den Bitten ihrer getreuen Unterthanen, auf die besonders Rail Dekani; Reps (Markt und freis): Michael Gärtner, die Marken und Grenzen des Reich es sich wie auf Joseph Roziondai und Notär Reuner; Kronstadt (Kreis): Eduard erhabene. Säulen stüßten, deren dauernde Treue die Zaminer, Julius v. Brennerberg und Michael Arzt; Hermannstadt Erfahrung gelehrt und deren thatkräftige Erweisung sich täglich (Kreis): Heinrich Wittstock, Wilhelm Bruckner und Dr. Wilhelm heilvoll bewähre, pflichtmäßig zuneigten. Žeteli. Angesichts der Hauptaufgabe der bevorstehenden Nations Das geschah im September 1370; in Mai, Juni und universität hat die Hermannstädter Kreisversammlung (30. Juli des Jahres war der König selbst in Siebenbürgen geDecember) vor der Wahl ihrer Abgeordneten, anknüpfend an wesen, im November frönten sie ihn in Krafau zum König von das Einberufunge dreiben, die Frage der geseßlichen Reform Bolen. des Sacsenlandes in Berathung gezogen und ihren Rechts Seit deß finden wir das Wappen der Hermannstädter anschauungen und Erwartungen in einer Vorstellung an die Provinz umgestaltet; don 1371 an sieht man das alte Siegel Universität Ausdruck gegeben. Das Schriftstück wird durch die derselben mit den Männern, die die Krone halten, feiner UrAbgeordneten des Hermannstädter Kreises überreicht werden; es kunde weiter aufgedrüdt, und führt das iegt gebrauchte ausfindet sich im Ardiv dieses Blattes.

drücklich den Namen des neuen Siegels. Es zeigt unter offener Krone drei Schilder; der rechte, der länge nach ge

theilt, führt in der einen Hälfte das ungarische Reichswappen, Ein fünfhundertjähriges Jubiläum.

die vier Streifen (Flüße), in der andern die Anjou'lden Lilien;

der Schild zur Linken führt den polnijden gekrönten Adler mit Esse debetis indivisi (jeid einig). ausgebreiteten Flügeln; der dritte untere die offene Krone und König Ladislaus V.

darunter das Dreied mit dem Seeblumenblatt an den Spigen. Ueber den erschütternden Ereignissen, unter denen das Die Umschrift ist die des alten Siegel8 (lateinisch): „Siegel Völker- und Staatsleben Europas seit den leßten sechs Mo der Hermannstädter Provinz. Zur Erhaltung der Krone.“ naten einer Neugestaltung entgegengeht, hat der Blick kaum Fünf Jahrhunderte sind seitdeß vergangen. Dieses Siegel Zeit gehabt bei den epochalen Erinnerungen des eigenen Heis drüdten sie 1492 unter jene Urkunde, worin sie ihre Beijtims matølandes zu weilen.' find im vergangenen Jahre fünf mung zur Erbfolge des Hauses Habsburg in Ungarn gaben; Jahrhunderte verflossen, seit ein ungarischer König, ludwig es steht auf hundert und hundert Ehrenblättern jener Zeit. der Große, die Strone von Polen auf sein þaupt jeşte und Seitdeß hat die „Hermannstädter Provinz" fich mit der „Burbeide Länder in Personalunion vereinte; wir finden nicht, raß zenländer" und mit der „Bistriger Provinz" vereinigt; die man des Ereignisses besonders Erwähnung gethan. Die Thaten „zwei Stühle“ waren gleichfalls hinzugetreten; die neue Unian der Mosel, an der Seine, an der Loire, an der Tiber, die versität“ der Sachsen aber gebrauchte das frühere Siegel fort, die Staunen erregende Gegenwart brachte, haben die Geister von bis tief im siebzehnten Jahrhundert aumählich das „Siegel der der Rüdschau in die eigene Vergangenheit abgelenkt.

sächsischen Nation" an seine Stelle zu treten begann. Der nahe bevorstehende Wiederbeginn von Arbeiten, die In den nächsten Tagen wird die Universität dieser Nation die Soöpfung eines neuen Rechtsstandes im Sachsenland zum wieder zusammentreten. Das ungarische Reichswappen in ihrem Ziele haben, wird nothwendig die Blide der Denkenden wieder alten Siegel wird sie mahnen, daß sie nach dem bezeichnenden dahin zurüdführen. Denn wenn das wahre Neue nur aus dem Wort der ungarischen Könige „ein besonderer Zweig der h. Alten wächst, so muß, wer pflegend die Hand zu jenem bieten ungarischen Krone" (specialis ramus sacrae regni Hungariae wil, dieje8 tennen.

coronae) sind. Wird sie die Einsicht und den Muth haben, Da sind denn 1370 und 1371 Jahre, deren wir uns dieses der Regierung dieser Arone darzustellen? Wird sie die nicht zu spämen brauchen.

Einsicht und den Muth haben, indem sie dem modernen Staate Auch damals hatte Siebenbürgen seine orientalische Frage. gibt, ohne 'was er aufhört dieses zu sein, ihr den Beweis zu Unten in der walachischen Tiefebene Wetterleuchtete es nicht führen, daß wenn sie die Lebensbedingungen dieser Provinz“, weniger als heute. Der Woywode der Walachei zerriß das in welche die Könige gewiß nicht ohne Absicht Deutsche bes Band, das ihn damals an die ungarische Krone knüpfte und riefen, schädigt, sie damit, gewiß nicht zum Gesammtwol, eine fiel 1369 in Siebenbürgen ein. 311 Talmatich verbrannte er Schöpfung dieser Könige zerstört, welche die besten derselben das Kloster des heiligen Nikolaus. Dagegen wollte der große ihres fortwährenden Schußes würdig hielten? Wird fie den König das Land idüßen. 3m 3ahre 1370 ließ er auf dem Mannesmuth haben, offen zu sagen, daß sie ihr Recht für weithin ragenden Bergkegel bei Talmatid, der den Eingang in ebenso gut halte, als jeder andere ? Gewiß, sie darf nicht in das die Gebirge durchbrechende Altthal beherrscht, die Landes serviler Angst fürchten, daß die Regierung das unwillig auffrone erbauen, die heute noch selbst in ihren Trümmern ge nehmen werbe. Denn Regierung und Reichstag haben in dem waltig zum Himmel ragt.

Unionsartikel den Wirkungsfreis der Universität durch den

XIII. Artitel von 1791 bestimmt und mehr wünschen wir für land8 anzeigt und freundschaftliche Beziehungen zwischen Deutschfie nicht.

land unb Desterreich-Ungarn anbietet. In Wien lächelt man Doch müssen wir fragen: wie wird die Universität ihre füßlidsjauer. ©buloigtet thun!

29. December. Ein kleiner Ausfall an der Dstfront von Es ist das fünfte Secularjubiläuin ihres alten Wappens !

Baris wird abgewiesen.

23. December. Die erste deutsche Armee unter General

Manteuffel stößt bei Ponte Noyelles (1%, Meilen nordöstlich von Kriegschronik.

Amiens) auf die an Zahl weit überlegene französische Nordarmee

unter Faidherbes. Diese wird nach mehrstündigem Rampfe unter In der lebten Uebersicht - jie reichte bis zum 14. Des

Verlust von mehreren Geschüßen und über 1000 Gefangenen cember 0. 3. – berließen wir bei Baris Belagerte und Bes

nordostwärts gedrängt. In Bordeaur bagegen behauptet man gelagerer in regungsloser Ruhe. Im Norden waren die Deutschen

siegt und feinen einzigen Gefangenen verloren zu haben. unter Manteuffel (erste Armee) bis Rouen und Dieppe vorges

Fürst Karl von Rumänien erklärt in einem Brief an die Soubrungen, während nordöstlich von Paris bei Ham Theile der

veräne der Garantiemächte, daß er gerne von der Bforte noch wiedergesammelten französischen Norbarmee unter General Faid: herbes fich zeigten. Im Süden war die bei Orleans am 4.

unabhängiger sein möchte. December geschlagene französische Loire-Armee nach zwei Seiten

24. December. Faidherbes deďt seinen Rüdzug durch

kleinere Gefechte. - Tours wird von den Deutschen beseßt. hin entwichen; ein Theil 30g sich unter General Bourbaki nach Süren (Bourges) und Südosten, während der andere größere

25. December. Manteuffel, die französische Norbarmee Theil unter General Chancy, vom Großherzog von Medienburg verfolgend, besegt Albert (4 Meilen nordöstlich von Amiens). gefolgt, anfänglich gegen Tours zu sich wandte, sodann nach

Vor Paris 12 Grad Rälte. einer langen Reihe blutiger Gefechte weiter nach Norden in der 26. December. Die Bariser Forts nehmen ihr wirkungsUmgebung von Le Mans Stellung nahm. 3m Osten war seit loses Feuer wieder auf. - Manteuffel bringt weiter nordöstlich dem 3. December die Beschießung von Belfort im Gange, vor. - General Chancy läßt den Deutschen jagen, er habe sie während westlich davon in der Umgebung von Dijon General seit dem 4. December fort und fort geschlagen. Werder die Garibaldi'schen Freischaaren im Zaume hielt.

27. December. Um 7 Uhr Morgens beginnen die deutschen 15. December. Die bei Ham und la Fère erschienenen Belagerungsgeschüße vor Baris die Beschießung des Mont-Avron, Truppen Faidherbes' weichen vor den heranrüdenden Deutschen eines befestigten und mit Geschüßen reichlich versehenen Hügels zurüd. Ebenso räumen die Franzosen, von stärkeren Deutschen an der Ostseite unmittelbar vor dem Fort Rosmy. ManBortruppen angegriffen, die Stadt Vendôme (jüdwestlich von teuffel schließt nach einigen Gefechten die Festung Beronne (östs Orleans).

lich von Amiens) ein. - Eine kleine deutsche Truppenabtheilung 16. December. Siegreiches Gefecht der Deutschen bei unter Oberstlieutenant Botenstern wird bei Montoire (westlich Bendôme; die Franzosen verlieren 6 Geschüße und eine Mitrail von Vendôme) von den Franzosen eingeschlossen. Adein die leuse. - Gefecht bei Congeau, südlich von der Festung Langres. Deutschen schlagen sich unter heftigem Gefecht durch und machen Die Franzosen werden mit Berlust von 2 Geschüßen in die dazu 240 Gefangene. Dijon, von den Deutschen verlassen, Festung zurüdgeworfen.

wird von den Franzosen beseßt. 17. December. Reichte Gefechte der von Chartres und 28. December. Die Beschießung des Mont-Avron dauert Bendôme aus gegen Le Mans vordringenden Deutschen. fort. Die Geschüße desselben verstummen. - Siegreiches Ge

18. December. Die badischen Truppen bestehen bei Nuits fecht bei Longpre gegen Theile der französiichen Nordarmee. (südlich von Dijon) ein ernstes Gefecht gegen den französijden 29. December. Die Deutschen besegen den von den Frans General Rrämer. Dieser wird mit Verlust von 1000 Mann zosen gänzlich verlassenen Mont-Avron vor Paris, und finden an Topten und Berwundeten und von 600 Gefangenen über bajelbst große Massen Artilleriemunition und 2 vernagelte Ges Nuits hinaus geworfen. Allein auch der deutsche Berlust ist icüße vor.

schüße vor. Was sich von den Franzosen noch außerhalb der bedeutend. General Glümer und Brinz Wilhelm von Baden Festungsmerke befand, weicht in die lettern zurüd. werden verwundet. – 3n Bersailles empfängt Rönig Wilhelm 30. December. Der neue König

Der neue König Gottlieb betritt bei die Deputation des norddeutschen Reichstags, die ihm die Cartagena spanischen Boden. Am selben Tage stirbt in Madrid Raijerfrone anbietet.

der Ministerpräsident Marsdal Brim als Opfer politischen 20. December. Siegreiche Gefechte der Deutschen in der Meuchelmordes. unmittelbaren Nähe von Tours. Dort und in der Loire. Urmee 31. December. Bordringende Truppen der französischen beginnt Muthlosigkeit einzureißen. Die Regierung von Bordeaur Nordarmee werden von Armeeabtheilungen Manteuffels zersprengt. erschöpft sich in aufmunternden Broclamationen. Dazu beschließt - Die Festung Mézières (an der belgischen Gränze) wird sie im Rüden der französischen Armeen Gendarinen aufzustellen, beschossen. Silbercurs in Wien 121.75. welde die eigenen Flüchtlinge, Deserteurs und Marodeurs einfangen sollen. - Bor der Festung Langres werden französische Sdaaren zersprengt.

Qorrespondenzen. 21. December. Während der Nacht nehmen die Pariser Forte das Feuer mit großer Heftigkeit wieder auf. Am Tage Hermannftadt, 31. Dezembet. Der Monat Dezember machen die Franzosen nach verschiedenen Richtungen hin, am bat zwei freisversammlungen aufzuweisen. Auf die Sigungen entschiedensten nach Norden und Osten zu Ausfälle. Ueberall vom 6. und 7. Dezember ist gestern wieder eine gefolgt, welche werden sie, hauptsächlich durch das deutsche Geschürfeuer zurüd sich bis in die späte Abenditunde ausdehnte. War früher die gewiesen. Sie verlieren mehrere hunderte an Todten und Abhaltung von Stuhlsversammlungen, - aus bis lang nicht Berwundeten und über 1000 Gefangene. Die deutschen Verluste völlig aufgeheilten Gründen, sagen wir aus Ungunst der Versind gering. – Auf der Brüde von Tours erscheinen deutsche hältnisse" unmöglich, während sie doch sehr nöthig gewesen Reiter; es wird auf sie geschossen, worauf sie zurüdsprengen, wäre: jo hat sich jegt die traurige Spannung von Nothwendig um mit einer ganzen Division wieder zurückzufehren. Einige und Unmöglich behoben und es erklären sich sowol die HäufigGranaten bestimmen die Stadt die weiße Fahne aufzuziehn und feit, als auch die lange Dauer der Versammlungen auf die eine Ergebungsdeputation zu entsenden; allein die Deutschen natürlichste Weise. Die Ungunst der Verhältnisse ist augen. bleiben vor der Stadt stehen. In Wien wird eine Note des icheinlich vorüber und unsere Zustände haben sich ganz entGrafen Bismarck überreicht, worin er die Neugestaltung Deutsch schieden gebessert!?

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