Abbildungen der Seite
PDF
EPUB

10. I.

12

[ocr errors]
[ocr errors]

I.

I2

[ocr errors]

12

Ellen 12 Zoll von der Mauer biß an die erste Doce Q.
ss 211 Långe der ersten zwey Mahl-Gänge von Q. biß Q.

Durchgang zwischen den Tocken C. und R.
II. Es

4 Långe der andern zwen Gånge von R. biß R.

Durchgang zwischen den Tocken R. und Š. II. 14

Långe der leßtern zwey Gånge von S. biß S.

von der leßten Tocke S. biß an die Mauer. 37 Ellen 151 Zoll Långe des ganßen Mühl-Hauses im Lichten; Diese Lången müssen and die Schwellen des Mühl Gerüstes oder die so genannten Saub-Bäume S. Q. nebst 16 Zoll Breite und 14 Zoll Stårcke bekommen.

Anmerdung. $. 32. Dieses wäre also die Haupt: Eintheilung der Tocken zum Mühl-Gerůste; mit den übrigen x. x. x. hat es keine Schwierigkeit, fie an richtigen Drt und Stelle zu regen, maßen diese gleich so weit von dem Mittel einer jeden Welle zu stehen kommen, als jene, Q. R. R. R. S. S. die Globen: Säulen W.W. stehen genreiniglich um die halbe Beutels Kasten Breite, von dem Mittel-Punct jeder Welle; als ein Kasten y. ift 11 Elle weit, die Helffte ist 21. Zolt, und in dieser Weite müssen wenigstens die Säulen W.W. absiehen, wir haben aber, weil der Raum etwas reichlich, solche accurat eine Elle von jeden Welt: Zapffen geseßet. Zwischen den Globen-Säulen W.W. und Tocken X.Q. werden die Angewage N. N. befestiget, ihre Breite und Stärcke ist 10 zou; auf diesen liegen die Zapffen der Drehlings. Wellen P. P. inne; M. M. die so genannten Rück Scheeren sind beweglich, und weil in diesen besagte Wellen ebens måßig mit

ihren Zapffen inne liegen, so können sie mit den Drehlingen G. aus den Stirns Rädern geschoben oder gerůcket werden, wenn nemlich nur eine Mühle an jeden Wasser:Rade gehen sot; ihre Starcke ist 14 Zoll, und die Långe 31 Elte.

S. 33. Von Legung der Panster: Wellen, und Aufseßung der Gatter: Såulen Tab. XV., muß noch folgendes erinnert werden: Die Panster:Wellen D.L. E.L.F. L. múffen accurat in den Mittel ihrer Drehlings- Wellen liegen. Damit sie nun Tammt den Wasser- Rådern und Stirn · Rådérn aufgewunden werden können, so kommen ben s. inwendig nnd ber) 66. auss wendig Såulen zu stehen, so Gatter : Scheiden genennet werden: Auf daß man nun ihre richtigen Stellen finde, daß die Wellen nicht so weit

herein, und auch nicht so weit hinaus zu liegen kommen, fo fummiret man von N. an, der Drehlings : Wellen U. die Maaße Fig. 2. Tab. XV. To bey Berechnung ihrer Lången 5: 30. gebrauchet worden, biß W: zusammen, welches 4. Ellen ś. Zou ausinachet, und in dieser Weite, so von den innern Stirnen N. der Drehlings: Wete P. abgemeifen werden muß, nehmen sie ben 2 ihren Anfang, und kommen alida i Elle 18 Zoll auseinander zu stehen; ihre Stårcke ist_12 Zoll. Ferner rechnet man das Gatter za ro 6 Zoll ist, dann die Panster-Welle D L. oder E L. 12 Ellen 6 Zoll vid.g. 29. dieses Cap. und dann wieder 6 Zoll vor das Gatter -- so zusammen 12 Ellen 18 Zoll betragt, und in dieser Weite kommen die åusern Gatter-Säulen n von den innern zu stehen.

Von der Wellen Höhe über den Horizont Tab. XVI. Fig. 1. $. 34. a. a.f. f. ist die Horizontal: Linie, so den niedrigsten Ort des Bodens im Berinne vor das Rad A. anzeiget: Man darff also nur den Semic Diameter dieses ersten Rades fo 31 Ellen ausmachet, von f. f. abmessen, so hat man die Hdhe, in welcher die Welle R. ben ihrer tieffsten Erniedrigung liegen muß, wie sie den auch in derselbigen hier vorgestellet worden ift. Die Drehlings-Welle B. muß wenigstens 1 Ellen höher, als die Panster: Welle X. zu liegen kommen: denn so man diese mit jener K. überein leget, so folget, daß wann das Rad A. nebit der Welle K. und Stirn-Rade L. etwa i Elle ausgezogen, oder höher gestellet worden ist, das man die Drehlinge M, nicht wohl einrücken kan, weil das Stirn-Rad fast über dieselbigen zu hangen kommt: Wenn aber hingegen die Drehlings - Wellen bey der groften Tieffe der Pansier: Wellen, so gelegt werden, wie þcy M. M. in gegenwärtiger Tab. Fig. 4. zu sehen, dann können die Waffer: Råder gar füglich 1. Elle nach hohen Wasser gestellet werden, und kommen sodann die Drehlinge M. in dieser Gegend unter den Stirn-Rädern L. zu greiffen, in ivelcher fie über denselbigen eingreiffen, wann das Rad am tieffsten hånger. Ferner wiró auch der Fuß: Boden N. Fig. 1. nebst denen Ober-Flächen der Hauß:Bäume P. P. ingleichen der Abrar o. an der Mauer, wo die Růck Scheecen p, aufzuliegen kommen, nad, der Lage oder Drehlingss Wellen eingerichtet. Der Fuß: Boden N: und die Hauß: Bäume P. P. koms men Ellen unter das Mittel besagter Drehlings • Welle B. zu liegen: und der Absaß o. an

der

eblings

[merged small][merged small][ocr errors]
[ocr errors]

I.
I.

[ocr errors]

der Mauer, wird so tieff als eine Rück: Scheere P. starck ist, unter den Mittel offterwehnter
Drehlings: Wellen angeleget.
Von der Höhe und Weite des Mühl- Gerüstes, und denen darzu

gehörigen Stücken, Tab. XVI. Fig. 1.
S: 35. Die Tocken Q. X. Q. R. 11. s. w. so wir S. 31. und 32. kurz vorher nach der Länge
des Mühl-Gerůstes, wie sie Fig. 3. Tab. XVI. im Profil zum ersten zwey Gången aufgerissen
stehen, einzutheilen gezeiget haben, werden oben paar-weise mit den Quer Balcen e. g. Fig. 1.
besagter Tab. (oder Launen, wie es die Müller nennen,) verbunden: Was nun ihre cigentliche
Höhe oder Långe betrifft, so wird solche, wie folget, berechnet;
Elle 18 Zoll vor die Erhebung der Welle B. über die Hauß Bäume p.p.
17. :

vor das halbe Ramm-Rad von B. biß Q.

Spatium vom Kan-Rade Q. biß an die Pfosten des Mühl-Gerůstes ?
3. Ellen II Zou.
Wir haben gerade 31 Elle angenommen, die Stårcke ist 10 biß 11 Zoll, und die Breite 18 Zoll.
Die Diter-Balcken (oder Launen-) Långe e.g. richtet sich nach der Breite des Mühl-Gerůstes,
es ist aber diese bey Panster:Zeuge von p. biß p. gemeiniglich 41 Elle: Man könte es wohl eine
halbe Elle enger madjen, es låst sich aber, wenn etwas zu repariren vorfällt, nicht bequemlich
handthieren, wenn der Rauin all zu knap eingerichtet woi den ist: Uber diese Weite wird dem
Quer-Balcken e. g. forne bey e. annoch 21. Zoll zugeleget; und dieses deßwegen, daß die Hebes
Schienen i. hindurch gehen können, ingleichen

auch der Hebe: Arm m. so des Steinstellens
wegen alda angebracht wird, eine feste Šuflage bekommt; hinten ben g. gehet er wieder eine
halbe Elle über; dieses beträgt zusammen 5 Eden 15 Zoll

, und so lang muß ein solcher Balcken
werden. Die Stårčke und Breite desselben kommt mit denen Tocken überein.

Anmerkung.
§. 36. Von den Falken r.y. so in die Tocken kommen, wo die Trage:Båncke 8. Tab.
XV. inne liegen, ist zu mercken, daß fie nicht allzu niedrig eingemeiffelt werden, denn sonst
kommt der Steig a. To, auf den Trage Båncten ruhet, auf die Welle P. aufzuliegen;
ja es verursachet hernach ausserordentliche lange Mühl-Eisen; und was noch mehr geschiehet;
weil der Steg bey nahe die Welle berühret, To folget, wann sich die Mühlsteine etliche Zolle
abgemahlen haben, daß er vollends gar auftrifft, und kan man sodann die Mühlsteine nicht
mehr zusammen stellen, wie es erfordert wird. Dieses nun zu vermeyden, werden die Falßen
so eingerichtet, wie bey h. Fig. 3. Tab. XVI, zu sehen: n. ist die Trage : Banck, o. der Steig,
To 8 Zoll über der Welle x. lieget, und weil man gemeiniglich die Mühlsteine w. 8 Zoll abzu:
mahlen pfleget, ehe sie wieder erhöhet werden, so kan man auch mit den Stegen o.o. und Trage:
Bånden n. To weit nieder kommen, bevor sie die Welle erreichen. Es nehmen demnach hier
diese Falge å Elle von unten an gerechnet, in jeder Tocke ihren Anfang, und werden i Elle
lang und 4 1 Zoll weit gemachet; bey allen Gången müssen sie durch die eine Tocke, wie hier
im Profil Fig. 3. gesagter Tab. bey h. und im Grund: Risse Tab. XV. ben II. vorgestellet ist,
gang durch gemeistelt werden, in den übrigen Tocken aber ist es nicht über 5 biß Ở Zot tieff,
nothig; die Trage: Båncke 8. sind 12 Zou breit, und 4 Zoll starck, ihre Långe richtet fich nads
der Weite des Mühl: Gerüstes; Diejenigen, so bey II. durch die Tocken heraus gehen, bekommen
Forne Kopffe 16 Zoll lang und 10 Zoll breit

, durch welche hernach die Hebe:Schienen i. Fig. 1.
Tab. XVI. gehen; vermittelst dieser, und was noch darzu gehöret, (so an der Staber: Můhle,
weil es beyden gemein, nachgesehen werden kan,) wird der Rühlstein gestellet.

Von Stegen.
§. 37. Auf die Trage: Båncke, wie schon gemeldet, kommen die Stege o. o. Fig. 3. zu
liegen; diese find '12 Zoll starck, und werden so lang gemachet, als ven jeden Gang die
Docen aus einander stehen; die Schliße s. der Trage Båncke t. Fig. 1. Tab. XVI. sollen 9 Zoll
von inwendig der fördersten Tocke ihren Anfang nehmen, 17 Zoll lang, 2 Zou weit, und
daß oben auch 2 Zou Holz bleibe, ausgemeisselt werden. Deßgleichen ist auch unterwerts von
denen Stegen zu verstehen.

Von der Mehl-Banck.
§. 38. Die Mehl: Banck k. Fig. 3. Tab. XVI. soll auf der fördern Seite 18 Zoll hoch
und 6 Zou starck seyn, das Gefimffe darauf ist 12 Zoli hoch und 16 Zoll breit, daß also 10 zur

Ausladung

[ocr errors][merged small]
[ocr errors]

Ausladung kommt, so mit Gliedern denen Bau - Drdnungen gemäß, verziehret werden kan. Die Mehl - Löcher, von welchen eines bey l. zu sehen, werden, wie bey der Staber: Mühle Meldung geschehen, eingerichtet.

Von Riegeln zum Boden-Steinen. §. 39. Die Riegel g. Fig. 1. Tab. XVI. zu Befestigung der Boden-Steine, können 9 Zoll breit und 6 Zou starof reyn; Die Långe beträgt hier 21 Elle, die Weite im Lichten ist 2 Ellen. Tab. VIII . Fig. 1. ist auf einen Mahl:

Gang, ihre gange Einrichtung, nebst den Boden des Mühl: Gerüstes zu sehen; da denn zu erinnern, daß bei unserer Panster Mühle, das Mühl Gerüste über alle 6 Gånge, so wie angeführte Figur vorstellet, mit Pfosten beleget werden muß. Diese Pfosten find 5 zou starck, 14 oder 16 Zoll breit; und die Långe wird nach denen Quer - Balcken eisigerichtet.

Von denen Stelßen auf dem Mühl-Gerüste. §. 40. Die fördersten Stelßen u. Fig. 3. Tab. XVI. find von der Mehl: Banck gerechnet, 2 Ellen lang und 16 Zou breit, 6 zou starck; Man kan sie, wie hier zu sehen, auspußen, oder nach Belieben

mit Bildhauer:Arbeit verziehren lassen; Der Steg v. ist 10 Zou breit, und stehet zivischen den Stelpen in Falken, auf daß er, wann sich die Mühl Steine w.abgemahlen, und niedrig worden sind, auch mit der Rumpff Leiter y. so darauf ruhet

, nachgefeilet werden kan. Die Dreh : Stelße Z. dieser Tab. Fig. 1. kommt zu Ende der Stein: Riegel q: zu stehen, und reichet biß an die Balcken D. ihre Stärcfe ist 7 Zoll. Der Steg bey R. wird auch so eingerichtet, daß man ihn nieder lassen kan.

Von Låufften. S. 41. Die Mühlstein-Låuffte T. Fig. 1. Tab. XVI. sollen so viel möglich, fein rund, und oben in rechter Weite gemacht werden; jedoch, daß sie unten ohngefähr eines Zouls weiter, als oben von Steine stehen: denn so fie nicht unten etwas weiter, als oben, und auch nicht rund seyn, verursachet es viel Stiebens, dahero man auch in einigen Mühl: Drdnungen deß: wegen Vorsicht gebrauches.

Von Rumpff und Schuh Tab. XVI. Fig. 1. §. 42. Die Rümpffe S. können in nachfolgender Proportion gemachet werden, nemlich die Haupt: Breter sollen i Ele 9 Zoll am obern und 12 Zoll am untern Drte breit, und 1 Elle hoch reyn; die Seiten-Breter, aber i Elle 15 Zoll am obern-und 18 Zoll am unterm Ende breit werden, auch müssen sie 16 Zoll hinten und 8 Zoll forne, schräge aus dem Winckel: Maaß geschnitten, und auf eine Fafé, wie es die Tischer nennen, geschlossen, und über dieses in jeden Haupt: Brete mit zivey eingeschobenen Leisten befestiget feyu, auch zu bessern Beftand, in alle vier Winckel dreneckigte Leisten geleimet

, und mit geschmeidigen hölzernen Leim: Någeln angenagelt werden. Die Schuhe U. zu gesagten Rümpffen, sollen nach der untern Schräge der Rümpffe gemachet, und mehr nicht, als einen halben Zou Spiel: Raum, und also an allen vier Seiten Zoll, wenn der Rümpff carinnen offen stehet

, zur Bewegung haben.

Von Rumpff - Leitern. S. 43. Die Rumpff: Leitern y. Fig. 1. und 3. Tab. XVI. können : Ellen weit, 3: Ellen lang seyn, die mittlern zwey Riegel, wo der Rumpff aufstæet, find i Elle 3 Zoll von einander, die HolgStårcke ist 4 Zoll

.

Von Beutel - Kåsten N. Fig. 1. und 3. Tab. XVI. §. 44. Diese werden 41 Ete hoch, 3 Ellen lang, Ii Elle weit; der Boden V. Fig. r. nimmet i Elle, von unten gerechnet, seinen Anfang; die Holk. Stårcke zum Såulen ist 4 Zoll. Alles übrige wird eingerichtet, so wie es g. 42. Cap. V. bey der Staber: Mühle bes schrieben worden.

Von Zieh - Boden. §. 45. Das Stück Boden von den innern Gatter : Scheiden J. Tab. XVI. Fig. I. biß an die Mauer W. wird, weil man daselbst die Wasser: Råder A. vermittelft der Zieh: Scheiben F. und zieh: Stirn: Råder C. ausziehet, der Zieh Boden genannt; Er wird mit zwey Zolligen Pfoften gethietet, iind gemeiniglich um die Balcken. Stårcke x. dieser Tab. Fig. 4. höher gebauet, als die Pfoften r. Fig. 1. des Müht: Gerüstes liegen, über jeden Stirn- Rade L. Fig

. 4. wird zwischen den Balcken . $. ein langes Loch gelassen, damit man dadurch sehen kan, ob das Rade: Werck zu scharff oder zu wenig in einander greiffet; bey 0. Fig. 4. und 1. gehen

die Rück Stangen hindurch, die Löcher, worinne sie hin und hergeschoben werden, müssen 2 Ellen lang und 6 Zoll weit seyn.

S. 46.

[ocr errors]

P 2

Von Gatter - Säulen und Zieh - Gattern. S. 46. Die Gatter: Såulen J. Fig. 4. und 1. Tab. XVI. kommen unten bey Y. auf Grund: Steine zu stehen, und haben wir . 33. derfelbigen richtige Stellen zu finden Nachricht ertheilet, auf diesen Grund: Steinen müssen sie recht perpendicular oder Loth recht, biß an die Balfen des Dach: Wercks zu stehen kommen, und die in obangeführten S. ihm zugeeignete Weite erhalten, oben werden sie in ein Rahm Stücke D. Fig. 4. To unter den Balcken des Dach: Wercks lieget, eingezapffet; 1 Elle 21 Zot unter diesen kommen hier die Sattel-Riegel Z. vor die zich: Wellen E. zu liegen; Eine Elle 1o Zoll weiter herunter in den fördern Säulen werden die Låger 2. vor die Kumpff: Wellen G. angebracht. Die äusern Gatter: Såulen E. Tab. XVII. bekommen gleiche Weite, auch ist die Hols:Stárcke mit jenen überein, unten stehen fie auf den Schwellen F. und oben haben sie in gleicher Höhe mit den Riegeln Z. Fig. 4. Tab. XVI. die Såttel G. da die Ziehs Wellen auswendig aufliegen, und weil sie im Freien stehen, so werden zu dessen Befestigung von den Såtteln G. Tab. XVII. (oder wo es deutlicher zu sehen ift) von J. Fig. 1. Tab. XVI. biß ber w. in die Mauer Spann: Riegel geleget, so hernach mit einem Dach 1. bedecket, und nicht allein gedachte Riegel, sondern auch die Zieh: Wellen E. vor den Wetter beschirmen; Zwischen diesen Såulen hangen die zieh: Gatter b. d. Fig. 1. an den Panster:

Ketten, To sich oben um die Zieh- Wellen E. winden, und die Pansters Wetlen X. mit den Wasser- Rådern A. und Stirns Rådern L. in die Hdhe ziehen, wann das Zieh : Stirn: Rad C. durch die Zieh: Scheibe F. umgetrieben wird; diese Gatter sind Tab. XV. ben 1. und Lim Grunde zu sehen: von ihren Riegeln ist zu mercken, daß fie 3 Zoll zwischen die Säulen 2. . hinein gehen müssen, damit die Gatter auf keine Seite ausweichen können, sondern bey dem Aufziehen sich nach gerader Linie empor heben lassen, und auch den Umgang der Stirn und Wasser: Råder in einen feinen steten und univerrückten Circul:runden umgange erhalten. Bey b. Fig. 4. Tab. XVI. und Tab. XVII. bey H. ist ihre gange Einrichtung vors gestellet, die Duer: Riegel find I Elle weit auseinander im Lichten, und 9 Zoll starck ins gevierdte; die Seiten: Stücke halten' 34 Elle an der Långe, und find 6 und 7 zou stard.

Vom Roft im Grunde. §. 47. Unter die Waffer: Mauer V.V. Tab. XV. muß ein Rost, nicht allein nach der ganken Långe der Mauer, sondern auch an beyden Enden eine Strecke in die Ufer hinein geleget werden. Fig. 2. Tab. XVI. ist ein Stück davon vorgestellet, und wird er durchgehends also eingerichtet; Die Rost. Schwellen Y. find 16 304 starck, und ii Etle breiter, als die Mauer werden soll, zusammen geschlossen, und mit Quer: Båndern Y. verbunden, diese Schwellen kommen erstlich auf starcke eichene Pfåhle II. Fig. 4. zu liegen, dann werden die Felder 2. Fig. 2. mit Erlen oder Ellernen Pfühlen allenthalben ausgestoffen, und so tieff in dem Erdboden hinein gerammelt

, als sie gehen wollen, wie ohngefehr bey so. Fig. 4. vorgestellet ift; Wenn dieses geschehen, fo müssen erstlich auf den Rost zwen Schichten Werck Stůcken geleget werden; die erste Schicht kommt mit den Schwellen bündig, die andere, an jeder Seite 3 Zoll weiter hinein zu liegen, dann wird die Mauer 21 Elle starck, biß unter die Rück: Scheere P. Fig. 1. aufgeführet, auda Tebet fie Elle ab, daß fie hernach nur 1 Elle starck biß unter das Dach:Werck, bleibet; die Flügel des Rosts, lo an jeder Ecke der Mauer in die ufer lauffen sollen, (deren einer bey 7. Fig. 2. zu sehen) sind nur 21 Ele breit angeleget; die benden Reihen Werck Stücken werden ebenmäßig I Ele eingezogen, und dann die Mauer 2. Fig. 4. biß an den Absaß Ellen starck gemachet, hernach ferner eine Elle ftarck aufgeführet, und diese beßte Starcke kan alles übrige Mauer: Werck um das gange Gebäude herum bekomen.

Von denen Kröpffen bey den Grund - Werden. $. 48. Das Grund: Werck betreffend, so ist selbiges oben Cap. III. biß auf die Krópffe des Gerinnes beschrieben worden, und deren Einrichtung wollen wir Tab. XVII

. zeigen; c. d. ist das lebendige Gefåtle, To 30 Zoll betrågt; diefes theilet man bey a. und e, in dreis gleiche Theile, durch die Theilungs:Puncte werden die Linien a g. eh. cm. gezogen: auf der , ersten wird von a. in g. die Weite, so zivischen der Welle i. des ersten Rades A. und den Fach: Baume seyn soll, getragen, ferner auf der Linie e h. von g in h. die Wette, so die erste und andere Welle hat, denn auf der dritten von h in mi die Weite der andern und dritten Welle; Von diesen Linien richtet man aus den Theilungs:

Puncten g. h. m. die Perpendicul mf. hn.gk. auf, und verfähret bey jeder wie folget: a. g. Fig. 1. ist die Distanz des ersten Rades g. k. die Perpendicular: Linie, von d. biß g zieher man eine Linie, und theilet solche ben l. in

zwen

3

[ocr errors]

zivev, gleiche Theile, aus dein Puncte g. und 2. werden mit beliebiger Deffnung des Zircels die Einschnitte o. und p. gemachet, und durch dieselbigen die Linie 0.9. gezogen, ivo die den Perpendicul d.k. trifft, da ist das Centrum des Bogens l.r.g. Deßgleichen geschieher auch bey den Bogen d.s.l. so gleinfaus mit dem Radio r. k. des Bogens d.r.g. aus der Linie d. i. wann sie genugsam verlängert ist, gezogen wird; und auf diese Art haben wir den Kropff des ersten Rades beschrieben. Der andere hou. wird aus n. mit dem Diameter des Rades B. gezogen, und dann die Linie g. u. bey u. ein Drittheil des Gefälles a. e. tieffer, als bey g. an den Bogen des Kropffs u. h. angezogen. Unter den dritten Rade c. wird der Kropffm. v. aus dem Centro der Welle f. gemachet, und die Linie h. v. gleichfalls um ein Drittheil des Gefälles e.c. niedriger, als bey h. an den Kropff v. m. angeséget. Wo die geraden Linien g. u. und h. v. an die Kropffe u. h. und v. m. stoffen, atida werden die Kropff Schwellen u. und v. geleget; Bey den ersten Kropffe köinmt diese Schwelle in das Mittel bey w. Die Creuß. Sowellen g. h. m. müssen perpendicular unter den Wellen seyn. Von bedürffenden Eisen-Wercl, und erstlich von Blaul-Zapffen in

die Panster-Wellen D L, EL, FL. S. 49. Die Blaul : Zapffen Fig. 5. Tab. XVIII. in den Panster-Wellen sollen am Blaul 4 Elle lang, und am hintern Orte in ebenmäßiger Breite, am fördern Orte aber einen Zou schináhler, und also hinten 18. Zoll und forne 17. Zoll breit werden, der Blaul aber durch gehends : dicke renn, und der Keil vou der Walken auch fast gar durchaus gehen, die Walzen daran sollen 5 Zoti lang und 41 Zou starck seyn.

Von Zapffen in die Kamm-Rade-Wellen P.P.P. Tab. XV. S. 50. Die Zapffen in die Kamın Rade-Wellen sollen 16 Zoll lang, 15 Zoll hinten und 14 Zou forne breit, die Walken daran 41 Zol lang und 31 Zol starck seyn.

Vom Mühl - Stein - Eisen. S. 51. Die Mühl - Stein - Eisen Fig. 2. Tab. VIII. werden hier 2 Ellen 1o Zou lang, .24 auf der einen und 24 Zoll auf der andern Seite starck, der Halß daran aber 4 Ellen lang, und 3 Zoll starck, recht circul: rund gemachet.

Von Hauhen ro Fig. 2. dieser Tab. §. 52. Die Hauhen darzu müssen i Ellen lang und fast 5 Zou breit, & Zoll aber am Drte starck seyn.

Von Pfannen . Fig. 2. Tab. VIII. S. 53. Die Pfannen sollen si Zot lang und 3 Zoll im Lichten weit seyn; die Seiten auswendig 3 Zoll hoch und 3 Zou starck, die Boden aber 1 Zoll starck gemacht werden.

Von Getrieb - Scheibe-Ringen q. Fig3. Tab. XVIII. §. 54. Die Getrieb: Scheibe-Ringe sollen 114 Zoll im Lichten weit, 2. Zou breit, und einen guien halben Zou starck seyn.

Von Panger: Ketten Fig. 1. und 4. Tab. XVII. S. 55. Die Panßer : Ketten müssen 7 Ellen lang, und die Gelence eines Zous ftarck, and so kurß, als es sich immer leiden will, nur daß fie fich füglich lencen können, gemacht werden, und wird gemeiniglich eine Ele um 1. Thr. oder 27 Gr. verkauft.

Von Unterschied des Eisens. $. 56. Das Osterodische Eisen ist das beste, so man hier zu Lande haben kan, davon denn auch die besten: Panger: Ketten, Wellen: Ringe und dergleichen gemacht werden können, welches man auch zu Leipzig bey denen Eisen- Håndlern, wie mans geschiniedet haben will, den Centner vor 41 Fl. haben kan: Denn dáselbft findet man geschmiedete Stangen, so 3. Elle lang, 2 Zoll breit, und fast einen Zoll starck, daß man sie zu Wellen: Ringen nur beugen und schweissen darff

. Man hat bey einem Grob Saymiede zwcy Panßer : Retten: Glieder schmieden, und in einander schweissen lassen, und so viel befunden, daß jedes insonderheit 31 Zoll lang, und 31 Viertheil eines Zous starck gewesen, die haben bende, da fie in einander geschweisset, 51 Zou an der Långe ausgebracht, und am Gewichte 2; Pfund, gehalten; dahero ein jeder, wie eine Elle solcher Ketten Glieder, wann das Pfund, wie es gedachter Schmid aufó genaueste zu geben vermeinet, um i Groschen bezahlet würde, wie viel solcher Glieder

einen

1

[ocr errors]
« ZurückWeiter »