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fen wegen Lügen sind unerlaubt, weil obnebin der Undes Amtes Håtten das Erforderliche wahrzu: terschied vom Leugnen und Lügen auf keinem festen nehmen sei.

Grunde beruht."

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Schleswig

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Redigirt von den Obergerichtsräthen Nickels und von Moltke.

Gedruckt bei Augustin in Glückstadt.

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tiegen, Foreign Rinde erine geregtigten der elber moziebung Wielbe nicht ihr beliet Bestimmie belieben

Entscheidungen der Holsteinischen Ober: gemachter Vaterschaft den Namen der unehelichen

Mutter erhålt, durch keine gereßliche Bestimmung ver: dicasterien.

boten ist, dem Kinde einen ihr beliebigen Namen bei: zulegen, falls dasselbe nicht in irgend einer rechtswi:

drigen Beziehung zu einem Dritten geschieht, der dens Kann die uneheliche Mutter ihrem Kinde einen selben Namen führt, *) welder Umstand jedoch im beliebigen Namen beilegen?

vorliegenden Falle nicht constatirt ist, so wie

in Erwågung, daß dem Impetranten nicht die Sn Supplicationssachen des Johann Bornholdt in rechtliche Befugniß zustehe, einein Jeden die Führung Dersdorf, Guts Hanerau, Impetranten, modo Sup: eines gleichen Namens zu verbieten, falls er nicht plicanten, wider Anna Ehlers safelbft, cum curat., nachweist, daß er zur Führung seines Namens ein Impetratin, modo Supplicatin, wegen Mißbrauchs ihm besonders zustehendes Recht habe, indem aus der des Namens des Impetranten,

Führung desselben Namens feine Familien: nud Erb: bat Impetrarin den Acten zufolge den Impetrans Onwetrant den Namen Bornholdt nicht als solchen

rechte gegen die Namensvetter entspringen und der ten als Bater ihres im Jahre 1838 gebornen unehe: in infurnd zu nehmen berechtigt ist, auf den nur er lichen Sobnes angegeben, jedoch den Namen desselben, und seine Familie ein ouschließlides Anrecht bot: **) als er, nach abgeleistetem Schiedseide, von der wider ihn angestellten Klage der Impetratin entbunden wor

in Betracht, daß roldemnach der von dem Im: den, auf Antrag des Jinpetranten im Hademarscher

petranten wider die Impetratin, wegen Mißbrauchs Taufregister deliren lassen. Jm Mårz d. I. ist nun

seines Namens, erhobene Anspruch rechtlich nicht fun: abermals auf Antrag des Impetranten der Impe:

dirt erscheint, das von dem Justitiariate auf seinen tratin von dem Haneraner Fustitiariate der Befehl

Antrag abgegebene Mandat daher, bei den einigebrach: beigelegt worden, ihrein Kinde nicht den Namen des

ten Einwendungen der Impetratin, wiederum aufzu: Impetranten beizulegen.

heben ist, und mithin die Beschwerden des Supplicani

ren gegen die Aufhebung des Mandats får nicht bei - Segen diesen Befehl ist Impetratin init Einwen: gründet zu erachten sind, dungen eingekommen und nach abgehaltenen Termine von dem Hanerauer Justitiariate am 25sten April d.

wird, in Erwägung vorstehenber Gründe, auf die . erkannt worden, .

V sub pres. den sten Mai d. J. eingereichte Suppli: daß das Mandat vom 30sten Mårz d. J. wie: derum aufzuheben sei.

. *) cf. L. un. C. de mut, nom. ,,Sicut in initio no.

minis, coguominis, praenoninis recognoscendi Gegen dieses Erfeimtniß hat Supplicant das singulos impositio libera est privatis: ita eorum Rechtsmittel der Supplication interponirt und rite mutatio innocentibus periculosa non est.“ Cu. prosequirt, und stellt fich nach darüber eingezogener

jacius in Parat, ad Cod. tit. de mut. nom. „Si

dolus absit malus, unicuiqne libero homini li. Segenerflårung und erstattetem amtlichen Berichte

berum est, quodcunque volet sibi nomen adsuzwischen den Partheien die Frage als streitig dar: ob

mere, nec ex eo solo, quod novum nomen sibi die Aufhebung des abgegebenen Befehls für justificirt assumerit, ulla actione tenetur, sed ita demum ju erachten?

si alium ea in re in fraudem adduxerit."

*) So 8. B. durfte die Beilegung von Namen, welde In Erwägung, daß der Mutter eines unehelichen

einern Judividuo zur besondern Ansjeidinnng vom Re: • Kindes, wenn gleich dasselbe in der Regel bei inaug: genten verlichen sind, schwerlich erlaubt sein.

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