Streffleurs militärische Zeitschrift, Ausgaben 4-6

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L.W. Seidel, 1834
 

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Seite 79 - Püspöky gelingt, mit seinem Flügel in die dichte Feindesmasse einzudringen. Die Vordersten werden von den Husaren herabgehauen ; die Nachfolgenden wollen umkehren; was ihnen jedoch > wegen des Nachdranges der Hintersten, welche Merlin selbst vorzutreiben sucht, nicht gelingt. Da bemeistern sich Schrecken und Verwirrung des überraschten Feindes. Die braven Husaren benützten dieß, ihre guten Säbel mit mächtigem Erfolge gebrauchend.
Seite 87 - Schlitten, auf zwei Seiten von der See bespült. Vor den beiden Landseiten ist seit der Belagerung der Franzosen eine zweite Mauer vorgelegt worden. Das Landthor befindet sich an der Ostseite, nahe am Gestade. Diese Seite hat drei, die Nordseite vier bastionirte Thürme. Die Mittelwälle zwischen jenen sind jedesmal für drei, zwischen diesen für vier Geschütze eingerichtet. Vor den Landseiten ist ein tiefer Graben gezogen. Ein von Abdullah gebauter hoher und starker, mit Wällen umgebener, Thurm...
Seite 70 - ... Bataillon und einer Kanone Nachmittags vorzurücken, und den Feind von Pasturana zu vertreiben. Der Major bestimmte den Oberlieutenant Vetter mit 20 Reitern zur Avant-Garde; den Rittmeister Kakonyi aber schickte er mit einem Flügel Hussaren und 80 Mann Infanterie in das Thal der Lemma, um die Anhöhen von Franca- Villa zu gewinnen, und von da weiter bis Pasturana vorzudringen. Mit raschem Ungestüm sprengte die Avant-Garde die feindliche VorpostenKette, machte viele Gefangene, und nahm Pasturana,...
Seite 277 - Probaska seine Vorposten ausstellte. Am 25. März wurde dem Husaren-Regimente die Ehre zu Theil, den Papst Pius VII. aus den Händen der Franzosen, — nach seiner mehrjährigen Gefangenschaft, — zu übernehmen. Dasselbe stellte sich zu diesem Ende am Ufer des Flusses auf; der Kommandant Oberst Prohaska ging in Begleitung einiger Offiziere über den Taro, und vollzog die feierliche Handlung der Übernahme. Major Oppitz, mit einer Division des Regiments, begleitete denselben über Parma nach Rom,...
Seite 105 - Pfeilregen, und verbreiteten unter demselben Verwirrung. Schon suchten die Scharen, welche, als die den Bogenschützen nächststehenden, auch am meisten durch die Pfeile gelitten hatten» ihr Heil in der Flucht. Da trafen die Legionen beider Heere ein, und ein allgemeines Handgemenge des Fußvolks verbreitete sich. Nach langem Kampfe und vielem Blutvergießen vollendete endlich die römische Reiterei den Sieg, indem sie das ermattete celtische Fußvolk von allen Seiten anfiel und zu

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