Die aegyptischen Denkmaeler in Miramar

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LTR-Verlag, 1865 - 320 Seiten
 

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Seite 186 - Dieser Apis nun oder Epaphos ist ein Kalb von einer Kuh, die nicht mehr in den Fall kommen kann, noch eine Leibesfrucht zu bekommen. Und die Ägypter sagen, ein Strahl vom Himmel komme auf die Kuh und davon gebäre sie den Apis.
Seite 9 - Lrde vollzieht, in einem steten Wechsel zwischen Tod und Wiederaufleben in einem neuen Körper besteht, wobei die leiden in den irdischen Körpern, besonders der schmerz des jedes» maligen Todes, von der seele ertragen werden müssen.
Seite 9 - Zustand, die ändern umgekehrt. Denn die, welche jetzt kriechende Geschöpfe sind, verwandeln sich in Wasserthiere, aus Wasserthieren werden sie Landthiere, aus Landthieren Vögel, aus Geschöpfen...
Seite 54 - Den Göttern aber in allem gleich sind die in der Gerechtigkeit Verstorbenen, sie nehmen alle Verwandlungen an, welche sie wollen; gleich den Göttern erscheinen sie in Thier- und Menschengestalt, sie sind in Allem gleich geworden den Göttern. »Ein Gott ist deine Seele im Himmel, machend alle Verwandlungen, welche du willst".
Seite 89 - Königliche Bitte an Osiris, den Ersten der Unterwelt, den grossen Gott, den Herrn von Abydos, damit er gewähre ein schönes Begräbniss in der Todtenstadt im westlichen Hügellande von Theben nach zurückgelegtem glücklichen und hohen Alter bei dem grossen Gotte, dem Herrn des Himmels, der Person der Hausfrau Nachtasatiru , der Tochter des Phatinub«.
Seite 46 - Todtenbuches wiederholt; so z. B. am Schlüsse des Abschnittes, welcher betitelt ist „das Buch von der Unterweisung des Verstorbenen", wo gesagt wird: „Lass dieses Buch keines Menschen Antlitz schauen, studire es geheim vor deinem Vater, vor deinem Sohne; denn wer es verwahrt, der ist ein weiser Geist vor Ra und es verleiht ihm Macht vor dem Herrn der Götter, da ihn die Götter betrachten wie einen ihres Gleichen, und die zweifach Todten schauen ihn liegend auf ihrem Antlitze, denn er wird betrachtet...
Seite 53 - Rechtfertigung des Osiris NN Unter dreimaligen Verbeugungen an der Pforte des Eingangs betritt nun derselbe seine künftige Heimat und bringt hier sofort ein Opfer den „dreimal drei grossen Göttern". Nach diesem besteigt er die Barke um zu fahren „auf dem Wasser des Friedens"; er fährt vorbei vor grossen Städten und Inseln und gelangt endlich an den ihm angewiesenen Wohnort, wo er ein zweites Opfer den Göttern der beiden Sonnenberge und dem Friedensgotte dem Herrn des Himmels darbringt, welche...
Seite 182 - Eben so bemerkt er an einem ändern Orte: „Wie der Nil für einen Ausfluss des Osiris gilt, so die Erde für den Körper der Isis; doch nicht die ganze Erde, sondern so weit der Nil über dieselbe sie befruchtend und mit ihr sich vermischend austrete".
Seite 46 - Das gleiche Verbot wird auch nach Abschluss von einigen grösseren Abschnitten des Todtenbuches wiederholt; so z. B. am Schlüsse des Abschnittes, welcher betitelt ist „das Buch von der Unterweisung des Verstorbenen", wo gesagt wird: „Lass dieses Buch keines Menschen Antlitz...
Seite 14 - ... Augen , die rechte ruht an seiner Brust, und in dieser anbetenden Stellung richtet er folgende Worte an Osiris: „Anbetung deinem Antlitze, du Herrscher im Amenti, Unnufar, Herr von Abydos, gestatte, dass ich hindurchgelange durch die Wege der Finsterniss und dass ich mich vereinige mit deinen Dienern welche wohnen im Hause der Herrlichkeit; ich trete ein und erscheine im Lande Rasat im grossen Saale der doppelten Wahrheit, möge ich erreichen die Wohnung der...

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