Die Förderung von Wohneigentum

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Mohr Siebeck, 1999 - 325 Seiten
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English summary: In this work, U. Scholten analyzes the German system of subsidies for owner-occupied housing. He shows that the German system is not effective in helping those households who wish to purchase owner-occupied housing, and that the present bonus granted by the German government is an inferior instrument for reducing the cost of owner-occupied housing to a level that is comparable to the cost of rental housing. The same applies to the subsidization of savings in building and loan associations, since the German building and loan system yields a rate of return which usually falls short of the interest rate on the capital market. The author suggests a system of partial deductibility of interest payments to replace the German system of subsidies. This would solve the problems of those potential owners who do not have sufficient capital of their own or the liquidity to pay interest and amortization rates. In addition, he also proposes that the government grant credit guarantees for owner-occupied housing to replace the building and loan associations. German description: Viele Haushalte, die selbstgenutztes Wohneigentum erwerben mochten, stehen vor wirtschaftlichen Problemen. Das sind in erster Linie Rentabilitatsprobleme gegenuber der Mietwohnung und Liquiditatsprobleme. Kann das deutsche System der Wohneigentumsforderung diese Probleme bewaltigen? Ulrich Scholten untersucht dies und entwickelt ein Fordersystem, das in der Lage ist, die Hindernisse auf dem Weg ins selbstgenutzte Wohneigentum abzubauen. Ausserdem zeigt er, dass ein (anteiliger) Schuldzinsenabzug besser als das derzeitig praktizierte Zulagensystem die Kosten des Selbstnutzers auf ein Niveau senken kann, das mit dem der Mietwohnung vergleichbar ist. Auch die Bausparforderung versagt deutlich bei der wirksamen Minderung der Kosten der Selbstnutzung, denn durch sie wird ein System subventioniert, das unter Renditegesichtspunkten mit dem Kapitalmarkt nicht mithalten kann. Zudem ist die Bausparforderung nicht imstande, das Problem des fehlenden Eigenkapitals und der mangelnden Liquiditat selbstnutzender Wohneigentumer zu losen. Diese Probleme wurden sich durch den Schuldzinsenabzug vorteilhafter losen lassen als durch die Bausparforderung. Ulrich Scholten empfiehlt daher, die in Deutschland realisierte Wohneigentumsforderung durch ein System zu ersetzen, in dem der Selbstnutzer durch einen anteiligen Schuldzinsenabzug - moglicherweise zu einem konstanten Satz - sowie durch die Vergabe staatlicher Kreditburgschaften gefordert wird. Dies konnte nicht nur dazu beitragen, die staatlichen Mittel in wirksamerer Weise einzusetzen. Es konnte auch helfen, das staatliche Forderbudget fur selbstgenutztes Wohneigentum zu entlasten.

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Über den Autor (1999)

Ulrich Scholten, Geboren 1967; Studium der Volkswirtschaftslehre in Munchen; 1992-94 wiss. Assistent der Expertenkommission Wohnungspolitik, Bonn; 1995-98 Wiss. Mitarbeiter an der Universitat Munchen; 1998-99 Visiting Lecturer an der Princeton University, USA; 1999 Promotion; seit 1999 wiss. Assistent an der Universitat Munchen.

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