Glück und Gegenglück: philosophische und theologische Variationen über einen alltäglichen Begriff

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Mohr Siebeck, 2005 - 430 Seiten
English summary: German philosophers and theologians have traditionally kept a critical distance to the concept of happiness - unlike their Anglo-Saxon colleagues. However for some years now German philosophy has been dealing intensively with this concept. German Protestant theology can also make a constructive contribution to a specific concept of happiness - based on its fundamental position which is critical of happiness. German description: Johann Hinrich Claussen beschaftigt sich mit der uralten und dennoch aktuellen Frage nach dem Gluck: Was konnte das Gluck sein, und inwiefern stellt die Jagd nach dem Gluck ein sinnvolles Lebensziel dar? Der Autor rekonstruiert den Diskurs zwischen Glucksfreunden und Glucksgegnern und zeigt, welche Wahrheitsmomente jede Seite fur sich beanspruchen kann. Er macht deutlich, dass es eine eindeutige Gegenuberstellung von Eudamonisten und Anti-Eudamonisten nicht gibt. Auch die Befurworter des Glucksbegriffs mussen gluckskritische Einsichten zur Geltung bringen, ebenso wie die Kritiker des Glucksbegriffs nicht ohne Vorstellungen von Erfullung und Freude auskommen. In drei Gegenuberstellungen (Aristoteles und Augustin, Meister Eckhart und Martin Luther, Johann Joachim Spalding und Immanuel Kant) wird der verschlungene Streit um das Gluck exemplarisch vorgestellt. Dabei zeigt sich, dass die Gluckskritik durchaus das menschliche Glucksstreben befordern kann. Das menschliche Glucksstreben besitzt daruber hinaus eine Fulle von religiosen Aspekten.
 

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Inhalt

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Über den Autor (2005)

Johann H. Claussen, Geboren 1964; Studium der ev. Theologie in Tubingen, London, Hamburg; 1997 Promotion; Lehrbeauftragter am Fachbereich ev. Theologie in Hamburg; 2004 Habilitation; Privatdozent und Propst im Kirchenkreis Alt-Hamburg.

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